Vorsicht, nicht gleich angegriffen fühlen, wie manch Anderer hier bei Ariva, habe nur ein paar Fragen:
Wie lange wollen Sie eigentlich noch gegen den Trend, der immernoch ganz klar Euro long ist, anrennen?
Was hat man von Vermutungen?
Wieso soll man auf etwas warten, was noch nicht eintrifft/eingetroffen ist und nicht Fakt ist?
Je länger man wartet, um so älter wird man und dass man dann einsteigt,
wenn man meint, nun hat es in die "seinige" Richtung gedreht
ist auch eine Vermutung, da man da garantiert wieder zu lange wartet
bis man wiederum meint, nun sei der Euro aber wieder etwas zu schwach, er müßte doch nun wieder drehen.
Es ist praktisch eine "Und täglich grüßt das Murmeltier..." Geschichte für die meisten Börsianer, da sie immer zu spät am Drücker oder am falschen sitzen.
Warum nicht jetzt bzw gestern, vorgestern, vorvorgestern in den Trend, mit dem Trend.
Nein, lieber wird orakelt "Heute dreht es, morgen dreht es, übermorgen dreht es bestimmt.
Und überübermorgen hole ich mir der Königin ihr Kind."
Was bringen einem Aussagen wie "Das wird...", "Ich halte das und das für fair...", "Der USD kommt irgendwann..."
(das waren jetzt z.b. mal die aussagen von Arivauser Sitting Bull)
Wieder zu Anti Lemming:
Das Argument mit den höheren Zinsen ist doch schon seit längerem bekannt,
es hat sich bisher eindeutig nicht ausgewirkt auf den Dollar
das ist Fakt und Ihr Argument mit den COT Daten ist auch ein ungenauer und deshalb gefährlicher Indikator,
da sich dieser auch erst sehr spät auswirkt/auswirken kann,
aber nicht muss, da er auch wieder drehen kann, wie jeder beliebige andere Indikator.
Damit kann man selbst mit Cash in Teufels Küche geraten.
Jetzt rechnen wir mal, bei 1,20 sind Sie, wenn ich mich nicht irre,
das erste Mal in Dollarcash eingestiegen, danach noch einmal bei 1,25.
Gehen wir mal davon aus jeweils mit "10000" Euro, alles andere wäre Spielgeld (an Gewinnerwartung bis zu ihren hypothetischen 1,12).
Dann wären das gewesen in Dollar einmal "12000" $ und dann noch mal "12500".
Bei "20000" Euro Gesamteinsatz "hatten" Sie dort (1,25) bei obiger Rechnung einen Verlust von "400" Euro verzeichnet.
Man sieht also, dass der Verlust/Gewinn sehr zähflüssig ansteigt,
deshalb gehe ich davon aus, dass Sie mit noch höheren Beträgen arbeiten (Vermutung),
alles andere lohnt sich in meinen Augen nicht, wenn man Cash handelt, denn man möchte ja etwas verdienen und keinen Blumentopf.
aber dann steigen natürlich in der Gegenrichtung auch die Verluste umso stärker an.
Also sollte man auch den Cashhandel nicht mit der lockeren Hüfte schwingen bei hohen Beträgen.
Außer man macht dies nur als Lottospielersatz oder Feierabendhobby mit ebensolchen dafür vorgesehenen Minibeträgen.
Jetzt sind wir schon bei 1,2850ca. und der Verlust steigt weiter an auf nunmehr um die "900" Euro.
Hmm, warum sind Sie stattdessen nicht in den steigenden Trend eingestiegen mit Euro "long",
dieser war im Übrigen noch frühzeitg zu erkennen.
Verstehe ich nicht und wundere mich nur.
Bisher liegen Sie jedenfalls total daneben (das meine ich nicht abwertig, sondern als Tatsache).
Trotzdem wird weiter dagegen argumentiert und der Euro rennt und rennt und rennt, bzw der Dollarindex fällt und fält und fällt
bis es irgendwann zu spät ist und man entnervt an der obersten Stelle die Meinung ändert und wieder falsch liegt.
Dass der Euro auch irgendwann mal wieder sinkt, liegt in der Natur der Sache,
sonst hätten wir einen waagerechten Strich oder jeweils Fahnenstangen.
Aber dies liegt dann nicht, wenn er wieder fällt, an ihrer Analyse
(mit dieser sind sie strategisch gescheitert, da es besser ging,
deshalb kommen Sie dann bitte nicht an und schreiben "Seht her, ich habe es ja gesagt/geschrieben")
sondern dann hatten Sie noch mal Glück gehabt, falls es bisher nur eine Korrektur der Abwärtsbewegung war.
Irgendwann bekommt jeder Recht, je länger er es betont.
Aber andere sind inzwischen mit dem Euro mitgegangen und haben bereits im Gegensatz zu Ihnen verdient,
auch Swing-, Positionstrader wie in ihrem Fall und können beruhigt die Gegenbewegung abwarten, die kommen wird,
wie geschrieben, das liegt in der Natur der Sache. Wie weit, ist die andere Sache.
Mit Fundamentalanalysen im Allgemeinen kommt man über kurz oder lang nicht sehr weit am Devisenmarkt,
da dies ein charttechisch getriebener Markt ist (lässt sich immer sehr gut an den Mustern,
"genauen" Stopps an Retracmentmarken, an Pivotpunkten, an/mit/Bruch (von) gleitenden Durchschnitten,
an/mit/Bruch (von) Kanälen/Linien usw und so fort erkennen).
Er ist also charttechnisch eindeutig leichter zu händeln als mit VWL und BWL.
Es gibt zwar hin und wieder starke (aber kurze) Ausschläge bei wichtigen News (mit oder gegen die Trendrichtung),
aber nachher geht das Spiel seinen normalen Gang weiter, dahin, wo die Big Player das 5 Sterne Menü hinserviert bekommen wollen.
Und das lässt sich kaum mit Fundamentalanalyse erkennen/verfolgen, nur sehr, sehr schwer, wenn überhaupt.
Aus Erfahrung sage ich 'Nein!'.
Man sieht es doch zum Beispiel in den letzten Wochen, starke US-Daten haben keine Einfluss gehabt, Bernies Zinsgeschreie ebenfalls nicht,
und bei schwachen Daten gibt es zusätzlich etwas auf die Mütze, dass heisst, es interessiert im Moment absolut Niemanden,
was aus US vermeldet wird.
Was hat man also am Ende für sein Portmonaie gekonnt, wenn man sich trotzig gegen den Markt stellen will,
um seine Meinung durchzusetzen, was richtig für das Währungspaar ist und was nicht.
Nämlich in diesem Fall "Ja, aufgrund der guten Daten und der Aussichten muss der Dollar einfach steigen, alles andere wäre unlogisch".
Nein, eben nicht, wenn das so wäre, wären wir ja alle Millionäre.
Die Big Player wollen den Dollar nach unten treiben.
Deshalb geht man am Besten möglichst rechtzeitig mit dem Strom mit, um nicht (gleich sofort ;-) ) unterzugehen.
Und wo der Strom hin will, lässt sich meiner Ansicht nach nur charttechnisch ergründen
(aber dies kann auch nicht jeder, der sich gleich Charttechniker schreit, denn sonst wären wir ja alle..),
und nicht volkswirtschaftlich.
Das Durchsetzen der eigenen Meinung und das, was man für richtig/gerechtfertig erachtet, bringt nicht viel.
Wie oben geschrieben, Teufels Küche ist nicht weit entfernt, besonders am Devisenmarkt.
"Trade what you see and not what you believe".
Ich weiß, Sie handeln Cash, aber auch Cash kann weh tun. ;-)
Trotzdem viel Glück weiterhin, auch wenn ich als Handelskonkurrent gern ihr Geld haben möchte,
denn was der Eine verliert, bekommt der Andere zusätzlich in sein Täschchen.
Ich werde es aber beim nächsten Mal solidarisch verweigern, falls es ein Päckchen von Ihnen sein sollte. ;-)
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