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Der Euro ist gegenüber USD und CHF zu teuer

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Anti Lemming:

Der Euro ist gegenüber USD und CHF zu teuer

6
30.11.04 12:31
Dieser Auffassung sind nun offenbar auch die Notenbanken. Gestern
und heute kam es zu ersten Dollar- und Franken-Stützungskäufen
(siehe FTD-Artikel am Ende).


Wann der Höchstkurs des Euro gg. USD und CHF erreicht ist, weiß niemand.
EUR/USD könnte noch auf 1,40 steigen.

Ungeachtet dessen halte ich bereits JETZT für interessant, sich Dollars
(gegen Euro und/oder Schweizer Franken) in CASH zuzulegen.


HIER ACHT ARGUMENTE:

1. Der Dollar schwankt in 5-Jahres-Zyklen, die letzten Extrempunkte waren 1995 (1 USD = 1,35 DM - entspricht EUR/USD = 1,45), gefolgt von 2000 (1 USD = 2,35 DM - entspricht EUR/USD = 0,83). Demnach müsste 2005 der nächste Extrempunkt kommen, bei vielleicht EUR/USD = 1,40.

2. Ob der Dollar wirklich so weit fällt, ist zweifelhaft. Die Medien überschlagen sich mit Stimmungsmache gegen den Dollar - ein Kontraindikator. Trichet droht mit verbalen und ab EUR/USD = 1,35 auch mit realen Interventionen. Heute kam es erstmals zu realen
Interventionen der Notenbanken (siehe FTD unten). Als das Öl auf 56 Dollar (dem Hoch) stand, fantasierte alle Welt vom Kursziel 60 Dollar, das auch nie erreicht wurde.

3. Die Kaufkraft-Parität. Ich habe ein Jahr in den USA gelebt und weiß, was ich für einen Dollar dort kaufen kann. Meiner Erfahrung hat der Dollar eine Kaufkraft von ca. 1,80 DM, das entspricht einem EUR/USD-Kurs von 1,09.

4. Als der Dollar im Jahr 2000 mit 0,83 Euro gehandelt wurde, kursierten Analysen, wonach der Dollar "um 20 bis 30 Prozent überbewertet" war. Das ist zufälligerweise fast genau die Differenz zur Kaufkraft-Parität von EUR/USD = 1,09

- denn 0,83 EUR/USD  + 30 % =  1,08 EUR/USD

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Anti Lemming:

Auch im Dollar-Index gehen die Coms long Dollar...

 
09.05.06 15:21
(Achtung: Der Dollar-Index und EUR/USD sind spiegelbildlich)
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Der Euro ist gegenüber USD und CHF zu teuer 39844
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Anti Lemming:

was eine SKS zur Folge haben könnte

 
09.05.06 15:25
... und damit eine Dollar-Rallye

(dieser Chart zeigt ebenfalls den Dollar-Index)
(Verkleinert auf 91%) vergrößern
Der Euro ist gegenüber USD und CHF zu teuer 39845
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eine inverse SKS natürlich o. T.

 
09.05.06 15:26
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Doppel-Top bei 1,2782 ?

 
09.05.06 16:51
Zu dem Kurs hat jemand so massiv abgeladen, dass der Kurs in Sekunden auf 1,2760 fiel (rote Ellipse). Könnte eine Notenbank-Intervention gewesen sein...
(Verkleinert auf 71%) vergrößern
Der Euro ist gegenüber USD und CHF zu teuer 39859
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Anti Lemming:

Warum die Fed weiter erhöhen MUSS

 
10.05.06 11:31
Fundamental spricht Folgendes für weitere Zinserhöhungen der Fed:

Bernanke hat sich letzte Woche durch widersprüchliche Aussagen, teils gegenüber der Presse, selber das Image des "starken Mannes" genommen. Er steht nun verstärkt unter Druck, sich als ehrwürdiger Nachfolger Greenspans zu etablieren. Ich rechne daher damit, dass das heutige Fed-Statement weit "hawk-ischer" (zins-bullisch) ausfallen wird, als es der Konsens erwartet.

Selbst wenn die Fed im Juni eine Pause einlegen wollte (für September sind 5,25 % zu 80 % sicher) - , muss sie sich schon deshalb weiterhin moderat zinsbullisch geben, weil die Märkte sonst überreagieren. Sinn der Zinserhöhungen soll ja u. a. sein, inflationäre Asset-Blasen aller Art einzudämmen - auch im Aktien- und Immobilienmarkt.

Es ist schon widersinnig, wie der DOW auf Grund von "Zinsphantasien" (Ende des Zyklus) ein 6-Jahres-hoch erreichen konnte, wenn gleichzeitig Öl, Gold und Rohstoffe auf Höchstkursen stehen. Das riecht schon wieder nach "irrationalem Überschwang". Selbst wenn es vorerst bei 5 % Zinsen bliebe, würde dies bereits reichen, um US-Aktien als Anlageklasse weniger attraktiv machen. Was soll ich beispielsweise mit einer dümpelnden Intel-, Cisco-, Dell- oder Microsoft-Aktie, wenn es auf Bares 5 % Zinsen gibt?

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svenia:

ja, ich glaube auch an einen

 
10.05.06 12:01
grösseren zinsschritt und wenn er nur in form einer dahingehenden äusserung kommt.

ich habe mir shorts für dax und € zugelegt

lg svenia
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Anti Lemming:

Die Euro-Schweinestaaten (Pigs)

 
10.05.06 13:14
Der Link zu diesem sehr interessanten Artikel stammt von füx, danke! (Füx, hab den Artikel doch auf Umwegen rausziehen können.)



Autor Walter Eichelburg begründet in dem Text sehr gut und detailliert, warum der Euro keine Anlagealternative zum Dollar ist. Kernthese: "Als Anleger sollte man den Euro nicht unbedingt als sichere Währung betrachten. Was beim US-Dollar die Auslandsverschuldung ist, ist beim Euro das interne Spannungspotential." (aus dem Text, unten fett). Schnell-Leser sollte sich die rot hervorgehobenen Sätze reinziehen.




Gibt es noch weitere PIGS im Euro?

Veröffentlich am 01.05.2006 15:14 Uhr von Walter K. Eichelburg

Im Londoner Bank-Jargon gibt es den Begriff PIGS (Schweine) für die Euro-Länder Portugal, Italien, Griechenland und Spanien. PIGS ist natürlich abwertend gemeint, in der Form, dass diese Länder "wirtschaftliche Schweinereien" aufführen und eigentlich nicht in den Euro gehören. Leider gibt es nicht nur diese Länder, die reformunwillig sind und hohe Budgetdefizite produzieren. Dieser Artikel geht auf die finanzpolitischen "Schweinereien" auch der Kern-Euro-Länder ein.


Über die legendären Probleme von Portugal, das 3% Neuverschuldungs-Limit nach den Maastricht-Verträgen einzuhalten, braucht man nicht zu reden. Zusätzlich kam 2005 an die Öffentlichkeit, dass Griechenland und Italien ihre eigenen 3% Neuverschuldungsgrenzen beim Eintritt in den Euro schlicht und einfach erschwindelt haben. In Griechenland folgt ein Generalstreik dem anderen, weil die Regierung versucht, die übermässigen Staatsausgaben zur Vorbereitung der Olympiade 2004 wieder hereinzutreiben und dazu die Sozialleistungen reduzieren will.


Italien

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Reinerzufall:

*ggg* o. T.

 
10.05.06 13:21
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Fed: Unterlassungs-Aggression

 
10.05.06 14:09
Um den Dollar vor weiterem trendgetriebenen Verfall zu retten - was vor allem für ausländische Bondhalter wichtig ist, die rund fünf Mal mehr Kapital in USA investiert haben als ausländische Aktienhalter - , muss sich die Fed heute im Ausblick zinsbullischer geben, als es ihr angesichts der Haus-Blase lieb wäre.

Ich tippe, dass die Fed das letzte Statement nur minimal abändern wird, was - bezogen auf die Markterwartung - eine Art zinsbullische Unterlassungs-Aggression darstellt.
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US federal deficit fällt um 22 %

 
10.05.06 20:04
2:00 U.S. federal deficit falls 22% year-to-date to $184.1bln
2:00 U.S. April budget surplus rises to $118.9 billion


Veröffentlichung der Zahlen zum US-amerikanischen Staatshaushalt (Treasury Budget) für April 2006

Der Haushaltsüberschuss liegt bei 118,9 Mrd. US-Dollar. Erwartet wurde ein Überschuss in Höhe von 116,5 bis 120,0 Mrd. US-Dollar nach 57,711 Mrd. US-Dollar im Jahr zuvor.  
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Anti Lemming:

Fed erhöht auf 5 % und erwägt weitere Schritte

 
10.05.06 20:47
Die Marktreaktion (Abverkauf) entspricht meiner Prognose in P. 305.

Die Fed erhöht auf 5 % und schreibt, dass vermutlich noch weitere Zinsschritte nötig sind ("some further policy firming may yet be needed to address inflation risks"), lässt aber offen, wann diese Schritte kommen.



Hier der Originaltext des Fed-Statements (fett von mir).

Release Date: May 10, 2006

The Federal Open Market Committee decided today to raise its target for the federal funds rate by 25 basis points to 5 percent.

Economic growth has been quite strong so far this year. The Committee sees growth as likely to moderate to a more sustainable pace, partly reflecting a gradual cooling of the housing market and the lagged effects of increases in interest rates and energy prices.

As yet, the run-up in the prices of energy and other commodities appears to have had only a modest effect on core inflation, ongoing productivity gains have helped to hold the growth of unit labor costs in check, and inflation expectations remain contained. Still, possible increases in resource utilization, in combination with the elevated prices of energy and other commodities, have the potential to add to inflation pressures.

The Committee judges that some further policy firming may yet be needed to address inflation risks but emphasizes that the extent and timing of any such firming will depend importantly on the evolution of the economic outlook as implied by incoming information. In any event, the Committee will respond to changes in economic prospects as needed to support the attainment of its objectives.

Voting for the FOMC monetary policy action were: Ben S. Bernanke, Chairman; Timothy F. Geithner, Vice Chairman; Susan S. Bies; Jack Guynn; Donald L. Kohn; Randall S. Kroszner; Jeffrey M. Lacker; Mark W. Olson; Sandra Pianalto; Kevin M. Warsh; and Janet L. Yellen.

In a related action, the Board of Governors unanimously approved a 25-basis-point increase in the discount rate to 6 percent. In taking this action, the Board approved the requests submitted by the Boards of Directors of the Federal Reserve Banks of Boston, New York, Philadelphia, Cleveland, Richmond, Atlanta, Chicago, St. Louis, Minneapolis, Dallas, and San Francisco.

Last update: May 10, 2006  
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Anti Lemming:

Kein US-Haushaltsdefizit - Überschuss wg. Steuern

 
10.05.06 21:16
Damit dürfte die Story vom DOPPEL-Defizit erst mal begraben sein.



10.05.2006 - 20:12 Uhr
US: Hoher Haushaltsüberschuss

Das US-Haushaltsbudget verzeichnet für April einen Überschuss von 118,85 Milliarden US-Dollar, der noch leicht oberhalb der erwarteten 116,50 Milliarden US-Dollar liegt. Im gleichen Monat des Vorjahres hatte das Plus im Haushalt nur bei 57,71 Milliarden US-Dollar gelegen. Als Grund für die positive Entwicklung wurden stärker als erwartet gestiegene Steuereinnahmen angeführt. Das für März gemeldete Haushaltsdefizit von 85,47 Milliarden US-Dollar wurde hingegen nicht revidiert. EUR/USD pendelt im Kontext der Datenveröffentlichung weiter um die 1,28er-Marke und notiert um 20:12 Uhr CET bei 1,2799. (vz/FXdirekt)
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Anti Lemming:

China kein "Währungs-Manipulateur"

 
10.05.06 22:06
U.S. Treasury does not name China as currency manipulator
By Rex Nutting
Last Update: 4:00 PM ET May 10, 2006

WASHINGTON (MarketWatch) - China escaped with just a warning Wednesday. Despite "strong disappointment" in the slow progress being made on strengthening the yuan, the U.S. Treasury concluded Wednesday that China has not met the technical requirements to be named a currency manipulator. "China's international economic and exchange rate policies are deeply concerning," Treasury Secretary John Snow said in a statement accompanying the semiannual report on foreign exchange policies. However, the Treasury is "unable to conclude that China's intent has been to manage its exchange rate regime" for the purposes of gaining an unfair competitive advantage, Snow said.
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Anti Lemming:

Fed "zinsoptimistischer" als (allgemein) erwartet

 
11.05.06 09:39
...ich hatte in P. 305 damit gerechnet. Die Fed würde sonst ihr Pulver verschießen.

EUR/USD steht zurzeit bei 1,27. Mal sehen, ob es diesmal mehr wird als eine technische Korrektur. Der Fall ist ziemlich heftig, was für eine Momentum-Umkehr spricht.



11.05.2006 - 08:49 Uhr
Handelsstart Europa

Der Wirtschaftskalender ist am Donnerstagvormittag erneut prall gefüllt. Zu Handelsbeginn wurde bereits ein mit einem sequenziellen Anstieg um 0,5% enttäuschendes deutsches Bruttoinlandsprodukt (BIP) veröffentlicht. Für Großbritannien steht nach den deutlichen Kursverlusten des Sterlings seit Erreichen des jüngsten Jahreshochs bei 1,8730 am Mittwoch die Industrieproduktion im März im Zentrum des Interesses.

Ebenfalls Aufmerksamkeit gilt auch dem BIP in der Eurozone im ersten Quartal (Konsens: +2,0% im Jahresvergleich) und den schwedischen Verbraucherpreisen im April. Die beiden Highlights aus dem nordamerikanischen Geschäft am Mittwochabend, der US-Zinsentscheid und die Veröffentlichung des Berichts zum internationalen Devisenmarkt des US-Finanzministeriums, dürften den Handel auch am Donnerstag noch beeinflussen.

Die US-Notenbank hatte ihren Leitzins ein weiteres Mal um 25 Basispunkte auf 5,00% erhöht, wobei das Begleitstatement zinsoptimistischer ausfiel als erwartet. Es enthielt den Hinweis, dass weitere Zinsanhebungen nötig sein könnten, um das Inflationsrisiko einzudämmen. Der Währungsreport verzichtete erneut darauf, China als „Wechselkursmanipulator“ anzuprangern, rief aber China zu weiteren Schritten bei der Flexibilisierung des Yuans auf. (th/FXdirekt)
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Anti Lemming:

Bin mal gespannt

 
11.05.06 10:14
wie lange die Nachrichten-/Analysten-Riege diesmal braucht, um der charttechnischen Wende die fundamentale Begründung NACHFOLGEN zu lassen. In der Rückblende erscheint dann immer alles "logisch", "zwangsläufig" und "absehbar" - während gestern, bei Kursen über 1,28, noch das Schreckgespenst von EUR/USD = 1,40 an die Wand gemalt wurde.

Ganz ähnlich lief es um die Jahreswende 2004/2005, als ich diesen Thread eröffnete und bei 1,3450 long Dollar ging. Damals rechnete "Der Spiegel" in einer Titelgeschichte vor, warum der Dollar auf 1,80 abstürzen MUSS.

Auf das im Finanzsektor verbreitete Phänomen der "Sinngebung NACH dem Fall" habe ich schon einmal (ohne Resonanz) hier hingewiesen:

http://www.ariva.de/board/253159

Ähnlich arbeiten auch Historiker, die Fakten in der Rückschau so zusammenklauben, dass das daraus gebackene Omelett ihrem HEUTIGEN Weltbild genügt. So schwingen sie sich auf in den Olymp der "Seher", die von höchster Warte das Weltgeschehen ordnen. Für sie gilt das Gleiche wie für Marktkommentatoren: Übermäßige Nähe blendet.
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Anti Lemming:

EUR-USD: Aufwärts-Trend gebrochen?

 
11.05.06 10:21
.
(Verkleinert auf 67%) vergrößern
Der Euro ist gegenüber USD und CHF zu teuer 40076
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Anti Lemming:

USA - die Inflationsgefahr wächst

 
11.05.06 19:16
ist ja eigentlich auch logisch, wenn ein Staat Unmengen Geld druckt.

Das bedeutet zugleich, dass die Fed LÄNGST nicht am Ende mit ihren Zinserhöhungen ist. Ein Maßstab für die erhöhte Inflationserwartungs ist der heute auf 2,77 % gestiegene Zins-Spread zwischen inflationsgeschützten US-Staatsanleihen (TIPS) und normalen 10-jährigen Staatsanleihen (treasuries).

Die erneut gestiegenen Inflations-Ängste und - damit verbunden - Fed-Zinserhöhungs-Ängste (es kursieren bereits Erwartungen von 6 % US-Zinsen in 2007) ließen in den USA heute die Aktienmärkte einbrechen.

Dem Dollar sollten die steigenden Zinsen eigentlich nützen. Er fiel heute aber trotzdem wieder auf ein neuen 1-Jahres-Tief. Unklar ist, ob hier Charttechniker am Werke sind oder ob die negative Stimmung gegen den Dollar nun nicht einmal mehr durch steigende Zinserwartung aufgehellt werden kann - was sehr Dollar-bärisch wäre.



Jump in Inflation Worry

By Tony Crescenzi
5/11/2006 12:33 PM EDT

In response to both the failed rally in the dollar and the continued surge in commodity prices, the yield spread between TIPS and conventional Treasuries is now at its widest point since last March, with 10-year inflation expectations for the consumer price index now at 2.77%. The high for 2005 was 2.78%.

The spread is now in territory it has rarely been in since TIPS were introduced in 1997. The rise in inflation expectations could well be one of the factors behind today's weakness in equities, where any further acceleration in inflation would be seen as a prelude to more Fed rate hikes. Today's surge in commodity prices is quite evident in copper, which is up a whopping 6%. Silver, meanwhile, is up 5% and platinum is up 3%.
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Anti Lemming:

Dollar-Bären und die Fed

 
11.05.06 20:39
Currencies
Dollar Bears Listen When Fed Talks
By Chip Hanlon
Street.com
5/10/2006 1:32 PM EDT

The Fed just can't be done. As Tony Crescenzi writes here, this is the message being clearly delivered to Ben Bernanke from gold, silver and other hard assets around the world. Rising oil, for example, does not cause inflation but is a symptom of it, and all commodities are telling the Fed and other central banks around the world that there simply remains too much liquidity and that they have been too tentative thus far in their efforts to tighten.

Should the Federal Reserve ignore the market today and state essentially that it is going to pause, then all bets are off, and we may run the risk of the U.S. dollar crisis that so many permabears have been hoping for. (Literally, many of them don't believe in, but wish for, such an outcome.)

[Die Fed hat gestern hinreichend zins-bullisch argumentiert, um den Dollar - zumindest temporär - zu stärken - A.L.]

It's clear by how the dollar has traded in the last two weeks that the market doesn't believe rates are high enough to support our currency. And while it was pretty surprising to see Bernanke make such an important gaffe, the most shocking comment of the last two weeks was his own concern, as he reportedly told CNBC's Maria Bartiromo, about being perceived as "dovish" on inflation.

The market has ears, and Bernanke is the one who talked of printing presses in November 2002. And the market also has eyes, and it has read his thoughts on what caused the Great Depression. Until he proves otherwise, this inherently means he's not an inflation hawk.

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Der Euro ist gegenüber USD und CHF zu teuer 40208
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Sitting Bull:

Ich halte Deine

 
11.05.06 21:52
sehr fundierte und logisch begründete Theorie teilweise für Quatsch.

Die Amis haben die effizienteste Marktwirtschaft der Welt mit enormer Sogwirkung (Kapital, Brains, Know-How). Das wird sich langfristig auch im wert der Währung niederschlagen. Der USD kommt irgendwann wieder zurück. Einen Kurs von 1 zu 1,15 halte ich für fair.
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Anti Lemming:

Sitting Bull

 
11.05.06 22:08
Hast Du bemerkt, dass Du hier im Dollar-Long-Thread bist? Bereits im Eingangsposting im November 2004 hab ich - bei EUR/USD von 1,3250 - die Kaufpreisparität von 1,10 als Kursziel genannt. Mein Kaufkurs war dann 1,3450. Verkauft habe ich im Sommer 2005 zu 1,22.

Auch jetzt bleibt es bei meiner Dollar-positiven Einstellung. All meine Posting und Charts gehen von einem Kursziel von 1,12 aus. Das hältst auch Du für "fair". Wieso also ist meine Theorie (ist übrigens gar nicht MEINE, s. P. 318) dann Quatsch?

Ich bin zurzeit massiv long Dollar (in Cash). Und ich rechne damit, dass die Fed durch weitere Zinserhöhungen bis 6 % (sie schoss bislang IMMER über das Ziel hinaus) den Dollar zum Euro stärken werden. Zu diesen Zinserhöhungen ist sie aufgrund der Argumente in P. 318 geradezu gezwungen.
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Sitting Bull:

Interessant

 
11.05.06 22:22
dann liegen wir ja auf der gleichen Linie. Das ist selten. Um ganz ehrlich zu sein, habe ich mit einer Seitwärtsbewegung zwischen 1,15 bis 1,25 noch bis Mitte 2007 gerechnet (seit dem ersten Rücksetzer Mitte 2005). Mein Prognose ist also nicht aufgegangen, da der Korridor nach oben verlassen wurde. Falls wir wieder Kurse über 1,30 sehen, baue auch ich wieder Longs auf. Allerdings rechne ich eher mit einer lupenreinen SKS-Formation mit Euro-bärischem Ausgang.
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lolitas lothar:

Werter User Anti Lemming

 
11.05.06 22:56
Vorsicht, nicht gleich angegriffen fühlen, wie manch Anderer hier bei Ariva, habe nur ein paar Fragen:

Wie lange wollen Sie eigentlich noch gegen den Trend, der immernoch ganz klar Euro long ist, anrennen?
Was hat man von Vermutungen?
Wieso soll man auf etwas warten, was noch nicht eintrifft/eingetroffen ist und nicht Fakt ist?
Je länger man wartet, um so älter wird man und dass man dann einsteigt,
wenn man meint, nun hat es in die "seinige" Richtung gedreht
ist auch eine Vermutung, da man da garantiert wieder zu lange wartet
bis man wiederum meint, nun sei der Euro aber wieder etwas zu schwach, er müßte doch nun wieder drehen.

Es ist praktisch eine "Und täglich grüßt das Murmeltier..." Geschichte für die meisten Börsianer, da sie immer zu spät am Drücker oder am falschen sitzen.
Warum nicht jetzt bzw gestern, vorgestern, vorvorgestern in den Trend, mit dem Trend.
Nein, lieber wird orakelt "Heute dreht es, morgen dreht es, übermorgen dreht es bestimmt.
Und überübermorgen hole ich mir der Königin ihr Kind."

Was bringen einem Aussagen wie "Das wird...", "Ich halte das und das für fair...", "Der USD kommt irgendwann..."
(das waren jetzt z.b. mal die aussagen von Arivauser Sitting Bull)

Wieder zu Anti Lemming:

Das Argument mit den höheren Zinsen ist doch schon seit längerem bekannt,
es hat sich bisher eindeutig nicht ausgewirkt auf den Dollar
das ist Fakt und Ihr Argument mit den COT Daten ist auch ein ungenauer und deshalb gefährlicher Indikator,
da sich dieser auch erst sehr spät auswirkt/auswirken kann,
aber nicht muss, da er auch wieder drehen kann, wie jeder beliebige andere Indikator.

Damit kann man selbst mit Cash in Teufels Küche geraten.

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Anti Lemming:

Guten Morgen lolitas Lothar

 
12.05.06 06:40
Vergiss nicht, dass ich diesen Thread im November 2004 aufgemacht habe. Um den Jahreswechsel 2004/2005 hab ich Dollars zu 1,3450 gekauft und im Juli 2005 zu 1,22 verkauft. Dieser Gewinn von 1250 Basispunkten ist realisiert (EK, VK hier im Thread gepostet).

Vor einigen Monaten habe ich erneut zu 1,21 zu kaufen begonnen. Grund war, dass ich die Dollars für US-Aktien benötigte. Ich hätte die US-Aktien auch in Frankfurt kaufen können, aber damit häng ich über den Kurs genauso am Dollar, habe aber den Nachteil der niedrigen Liquidität in FRA. Durch Dollar-Nachkäufe ist mein EK auf jetzt 1,2550 gestiegen. Zurzeit - bei 1,2850 - bin ich also 300 Basispunkte im Minus. Vom ersten Move (erster Absatz) bin ich aber noch 1250 Basispunkte im Plus. Gesamtbilanz: ein Plus von 950 Punkten. (Ich hab übrigens bereits 1995 bei DM/USD = 1,35 Dollars gekauft und im November 2000 bei DM/USD = 2,31 wieder verkauft, hab daher mit Dollar-Trades schon einiges verdient - mehr als mit Aktien übrigens).

Du schreibst: "Das Argument mit den höheren Zinsen ist doch schon seit längerem bekannt, es hat sich bisher eindeutig nicht ausgewirkt auf den Dollar". Die Zinserwartung ändert sich mit anderen Daten ständig. Dass sie weiter steigt, ist aus den fallenden Kursen der US-Staatsanleihen ersichtlich. Der Zuwachs ist also dynamisch. Über kurz oder lang wird das den Dollar stärken. Dass der Dollar von 1,24 jetzt so schnell auf 1,2850 gefallen ist (was mich zugegeben überrascht hat), liegt daran, dass Ben Bernanke nach einigen unvorsichtigen Äußerungen als "Zins-Taube" (dovish statt hawkish) angesehen wurde. Das letzte Fed-Statement hat aber gezeigt, dass dies ein Irrtum ist. Die Fed MUSS auf in Zukunft zinsbullisch bleiben, wie in P. 318 klar herausgearbeitet ist.

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Anti Lemming:

Sitting Bull

 
12.05.06 09:17
Zu Deinem Missverständnis kam es offenbar, weil ich in P. 317 von Inflationsgefahren sprach (was als Dollar-bärisch verstanden werden kann) und in P. 318 von Dollar-Bären. Dazu Folgendes: Steigende Inflation in USA hat höhere Dollar-Zinsen zur Folge, weil die Fed dann weiter erhöhen muss. Höhere Dollar-Zinsen aber verschaffen dem Dollar gegenüber dem Euro einen Zinsvorteil, was den Dollar-Kurs stützt. In P. 318 ist im Prinzip dasselbe ausgesagt: Dollar-Bären bekommen Probleme, weil die Fed die Dollar-Zinsen WEITER erhöhen MUSS.

Die reale Zinsrendite auf den Dollar liegt zurzeit bei rund 2 % (5 % Zinsen minus 3 % Inflation), während sie beim Euro nur 0,3 % beträgt (2,5 % Zinsen minus 2,2 % Inflation). Real sind die US-Zinsen daher fast siebenmal höher.

Trader können eine Zeitlang solche Zinsschere gegen sich laufen lassen, aber nicht beliebig lange. Diejenigen etwa, die bei USD/CHF von 1,32 vor zwei Monaten den Dollar geshortet haben, haben zwar jetzt, bei USD/CHF von 1,20, einen schönen Reibach gemacht, doch die Zinsschere zwischen Franken und Dollar - fast 4 % - können sie auf Dauer kaum finanzieren. Sie ist auch in den Futures enthalten. Folglich müssen sie ihre Gewinne relativ schnell realisieren, was dann die Trendwende in den Charts auslöst.

Ich glaube, der Titel dieses Threads ist etwas unklar formuliert. Ich werde daher einen neuen Thread aufmachen, der den Titel "Der Dollar-long-Thread" trägt.

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Anti Lemming:

ACHTUNG - neuer Thread!

 
12.05.06 10:23
Ich möchte diesen Thread wegen seines schwer verständlichen Titels, der teils zu Missverständnissen führte (s. P. 319 von Sitting Bull), schließen und habe heute einen neuen Thread mit dem klareren Titel

DER DOLLAR-LONG THREAD

http://www.ariva.de/board/255969

aufgemacht. Werde hier also nichts mehr posten!
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