Das Unternehmen müsse langsam zurückrudern. Die hochsolide und erfolgreich geführte Industriebeteiligungsgesellschaft aus Wuppertal gehe wegen der Wirtschaftskrise von deutlich sinkenden Umsätzen und Erträgen aus. Im laufenden Geschäftsjahr (31. März 2010) solle der Umsatz im Bereich 280 bis 310 Mio. Euro liegen, während man im abgelaufenen Geschäftsjahr noch 378 Mio. Euro habe einbringen können.
Der Konzernüberschuss solle zwischen 7 und 10,5 Mio. Euro liegen. 2008/09 habe GESCO den Überschuss noch um 21% auf 22 Mio. Euro erhöhen können. Last but not least halte das Unternehmen es für unvermeidlich, die Dividende zu senken. Es werde eine Ausschüttungsquote von 40% des Konzernergebnisses angepeilt.
Die Reaktion am Aktienmarkt sei relativ verhalten gewesen. Der Kurs sei um 2,4% auf 38,05 Euro gesunken. Das vorläufige Tagestief habe bei 37,97 Euro gelegen. Der seit März gültige sanfte Aufwärtstrend sei noch intakt. Positionen sollten aber eng bei 37,10 Euro abgesichert werden.
Auf lange Sicht bleibt die GESCO-Aktie weiterhin interessant, so die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst". Sollte das Stop-loss-Limit zur Auslösung gelangen, würden sie einen Rückkauf auf niedrigerem Niveau planen. (Ausgabe 94 vom 26.06.2009) (26.06.2009/ac/a/nw)
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