TK Elevator hält an Börsenplänen fest trotz Spekulationen über Kone-Deal
Veröffentlicht am 31.03.2026 um 08:22 - Geändert am 31.03.2026 um 08:26
Reuters - Übersetzt von MarketScreener - Original anzeigen
Der deutsche Aufzugshersteller TK Elevator erklärte am Dienstag, dass noch keine Entscheidung über den künftigen Kurs des Unternehmens getroffen wurde und ein Börsengang (IPO) weiterhin eine der strategischen Optionen darstellt. Bloomberg News hatte diesen Monat unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, dass der finnische Konkurrent Kone Gespräche über eine Übernahme von TK Elevator führe.
Ein Zusammenschluss der beiden Unternehmen würde den weltweit größten Aufzugsbauer schaffen, der den derzeitigen Marktführer OTIS sowie die Nummer zwei, Schindler, überholen würde. Die Eigentümer von TK Elevator, Advent International und Cinven, haben bislang an einem geplanten Börsengang gearbeitet.
Laut dem Bloomberg-Bericht hat die jüngste Volatilität an den Aktienmärkten jedoch einen Verkauf attraktiver erscheinen lassen. Der Chef des Schweizer Konkurrenten Schindler erklärte bereits letzte Woche, dass man jegliche Fusion zwischen den Rivalen Kone und TK Elevator vor den Kartellbehörden anfechten werde.
Im Jahr 2020 hatte Thyssenkrupp seine Aufzugsparte - die später in TK Elevator umbenannt wurde - für 17,2 Milliarden Euro an ein Konsortium um die Beteiligungsgesellschaften Advent, Cinven und die deutsche RAG-Stiftung verkauft.