Die New Yorker Brooklyn Bridge. New York ist die Börsenmetropole der Vereinigten Staaten. (Symbolfoto)
Mittwoch, 07.04.2021 19:34 von | Aufrufe: 750

Aktien New York: Vor Fed-Protokoll kaum Bewegung

Die New Yorker Brooklyn Bridge. New York ist die Börsenmetropole der Vereinigten Staaten. (Symbolfoto) pexels.com

NEW YORK (dpa-AFX) - Vor der Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der US-Notenbank Fed haben sich die New Yorker Aktienindizes am Mittwoch nur wenig von der Stelle bewegt. Der Leitindex Dow Jones Industrial präsentierte sich mit minus 0,08 Prozent auf 33 403,84 Zähler bislang ebenso lustlos wie der marktbreite S&P 500 , der prozentual unverändert notierte bei 4074,14 Punkten. Beide Indizes bleiben damit aber in der Nähe ihrer Rekordstände. Der technologielastige Nasdaq 100 rückte um 0,08 Prozent auf 13 589,03 Punkten vor.

Das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung könnte im Verlauf für Bewegung sorgen. Marktexperten zufolge werden die Investoren die Aussagen der Notenbanker vor allem auf Hinweise auf eine künftig nicht mehr ganz so lockere Geldpolitik prüfen. Laut Analyst Stephen Innes vom Broker Axi ist ein allmählicher Anstieg der US-Renditen kein Beinbruch für risikoreiche Anlagen wie Aktien. Allerdings gebe es unter den Fed-Gouverneuren auch solche, die Stützungsmaßnahmen lieber früher als später zurückfahren wollten.

Die Stimmen, die die US-Wirtschaft vor einem länger dauernden Aufschwung sehen, mehren sich. Analyst Konstantin Oldenburger vom Handelshaus CMC Markets schrieb: Der Plan von US-Präsident Joe Biden für eine grünere Wirtschaft in Verbindung mit einem Konjunkturpaket in einer noch nie gesehenen Größenordnung könnte auch einen noch nie dagewesenen Boom der US-Wirtschaft und der Nachfrage nach Produkten und auch Aktien auslösen.

Sehr optimistisch für die wirtschaflichen Perspektiven der USA ist auch JPMorgan -Chef Jamie Dimon. Der Wirtschaftsboom nach dem Ende der Pandemie könnte problemos bis 2023 andauern, so Dimon in seinem jährlichen Brief an die Aktionäre. Diese durften sich am Mittwoch zudem über Kursgewinne von 1,3 Prozent freuen, womitt die JPMorgan-Aktien an der Spitze im Dow lagen.

Gesucht waren am Mittwoch Aktien von Kreuzfahrtanbietern. Carnival stiegen anfangs auf ein Hoch seit März 2020, allerdings bröckelten dann die Kursgewinne ab auf nur noch 1,4 Prozent. Der Konzern hat ein weiteres Quartal mit tiefroten Zahlen hinter sich, macht jedoch Hoffnung auf ein starkes Comeback. Die Nachfrage nach Kreuzfahrten habe kräftig zugelegt, in den drei Monaten bis Ende Februar seien die Buchungen gegenüber dem vorherigen Vierteljahr um rund 90 Prozent gestiegen. Im Kielwasser von Carnival legten Papiere anderer Kreuzfahrtveranstalter ebenfalls zu, Norwegian Cruise Lines etwa um 1,4 Prozent und Royal Caribbean um ein Prozent.

Die Aktien von Beyond Meat starteten stark, drehten dann aber ins Minus mit zuletzt zweieinhalb Prozent. Der Hersteller veganer Fleischersatzprodukte kündigte die Eröffnung einer Produktion in China an.

Facebook (Facebook Aktie) erreichten ein weiteres Rekordhoch und gewannen zuletzt noch 1,8 Prozent. Seit Anfang Marz haben die Papiere des Online-Netzwerks schon um ein Fünftel zugelegt, während der Nasdaq 100 erst seit Ende März wieder etwas aufholt./ajx/fba


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