Todesurteil in Texas vollstreckt

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C.F.Gauss:

@i know: Tut mir leid, aber mit dieser

 
29.05.02 16:29
Argumentation stimme ich nicht im Entferntesten überein:

---Wieso gibt es bei uns einen Misstand, wenn es doch bei uns weniger Kriminalität gibt als in den Staaten der USA in denen die Todesstrafe praktiziert wird?

Woher weißt Du, daß das so ist? Ich kann mir nicht vorstellen, daß man das Strafmaß eines Landes an die Kriminalitätssituation dynamisch anpaßt. Schau Dir Singapur an. Dort gibt es (laut Statistiken, ich weiß, da ist viel Interpretationsspielraum) die wenigsten Schwerverbrechen, aber die härtesten Strafen.


---Straftaten können nur durch eine Stärkung des Wohlstands in der Gesellschaft verhindert werden. Geht es jedem gut, hat jeder genug finanzielle Mittel zur verfügung und jeder eine gut Bildung genossen gibt es keine Kriminalität mehr (fast keine).

Das glaube ich nicht im Geringsten. Das würde bedeuten, daß im Sudan jeder ein Schwerverbrecher sein muß. Bei uns in Deutschland geht es praktisch jedem gut. Fürchtest Du Dich aber vor Bettlern mehr als vor anderen Menschen?


---Ich denke dieser sehr einfache Grundsatz gilt auch in der praxis. Leider ist er nur sehr schwer umzusetzen und deshalb wird es immer Morder usw. geben!

Mörder wird es immer geben, nicht weil nicht alle Menschen gleich reich sind, sondern weil jeder Mensch ein Individuum mit anderen Ansichten ist, die manchmal krank sein können, so daß er meint, jemanden umbringen zu müssen, und wenn es nur der Abweisung durch eine Geliebte ist.

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avantgarde:

@ i know - woher nimmst Du all deine Behauptungen?

 
29.05.02 16:31
Ich bin ehrlich: Ich glaube kein Wort von dem was Du da schreibst. Sicher ist eine Hinrichtung teuer, aber man kann sie auch teuer reden, in dem man einfach alle Justizverfahren mithineinrechnet und am ende einen Strich drunter macht. Wenn einer lebenslänglich hinter Gittern kommt, dann hat der doch auch vorher ein Verfahren, oder? KOstet das nichts?

Im übrigen ist deine Erörterung zum Für und Wider einer Todesstrafe sehr einseitig. Oben bist Du sachlich (contra Todesstrafe), und unten beim pro hast Du Anmerkungen und Plattheiten als angebliche Argumente. Unfair sage ich.

Und nochmal zu deinen Behauptungen zurück: Woher willst Du wissen das in den USA die kriminalität tatsächlich höher ist? Diese Statistiken sagen NULL aus...wußtest Du, daß die Schweiz eine höhere Kriminalitätsrate hat als die BRD?
Die Frage ist aber nicht wie hoch die Kriminalität ist, sondern wie man mit ihr umgeht.

Wenn Du und Ihr sagt, daß eine härtere Bestrafung nichts bringt, dann könnte ich ja auch suggerieren, daß eine Abschaffung von Strafe auch die Kriminalität beenden würde. Anarchie nennt man dann diesen entstehenden Zustand - also der Zustand, bei dem der stärkere sich durchsetzt, und der schwache keine Rechte hat. Möchtest Du also dem starken (dem mit der Waffe in der Hand) noch gut Zureden und ihn später irgendwann wieder auf freien Fuß lassen? man man man

Außerdem wo steht das die Wiederholungsrate von Mördern gleich 0 ist? Wer sagt so etwas? Nenne mal Quellen!!!
Und selbst wenn sie gegen 0 gehen würde, hol doch bitte mal die Statistik hervor auf der steht, wie viele Menschen sich nach einer Haftstrafe wieder ins normale Leben integrieren lassen? Genau...diese Zahl geht auch gegen 0.

Und nochmal: Der Film "Green Mile" ist ein Film, nicht mehr und nicht weniger. Genauso wie Terminator 1 - 8 und Rocky 1 - 5.

Du würdest doch auch nicht behaupten, daß wir über Boxer nachdenken sollen, nur weil wir Rocky gesehen haben!!

Avantgarde
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C.F.Gauss:

@i know:

 
29.05.02 16:34
glaubst du also an den "böse" geborenen Menschen?

Nein, das glaube ich nicht. Aber noch weniger glaube ich an den "gut" geborenen Menschen. Ich meine, daß diese Diskussion jetzt ins Leere läuft, weil Begriffe wie Gesellschaft etc. klar definiert werden müssen. Da hat jeder seine eigene Definition. Natürlich entwickelt sich jeder Mensch im Kontakt mit der Außenwelt, aber das ist zu kompliziert, um sagen zu können, der Mensch werde durch die Gesellschaft geprägt.
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Hungerhahn:

Bei der Todesstrafe dürfte das entscheidende...

 
29.05.02 16:37
...Problem sein, daß anders als bei anderen Strafeb ein Justizirrtum nicht mehr ungeschehen zu machen ist.
Anders als bei Freiheitsstrafen und Geldstrafen läßt sich hier an den Verurteilten keine Haftentschädigung nach dem StREG (Strafrechtssentschädigungsgesetz) zahlen.
Wenn irgendetwas für die Todesstrafe spricht, dann ist dies der Aspekt der Spezialprävention (wer hingerichtet wird, kann keine weiteren Morde mehr begehen).

Die Fragen, die sich hier stellen, sind:
a) wie viele Justizirrtümer gibt es prozentual?
b) wie viele Täter begehen wiederholt Morde?

Vor diesem Spannungsfeld muß die Frage nach der Legitimität der Todesstrafe beantwortet werden, und nicht nach philosophisch-ethischen Schwärmereien aus dem Elfenbeinturm oder nach spontanen "Kopf-ab"-Parolen.
Sofern die Todesstrafe geeignet ist, Wiederholungstaten zu verhindern, ohne in Zusammenhang mit Justizirrtümern zu Hinrichtungen von Unschuldigen zu führen, ist sie meiner Ansicht nach grundsätzlich zulässig.
Das Problem ist jedoch, daß Justizirrtümer sich niemals ganz vermeiden lassen.
Die Frage ist daher, welche Irrtümer man noch in Kauf nehmen kann.
Selbstredend dürften dies nicht viele sein.
Sofern man die Todesstrafe gegen Wiederholungstäter vollstreckt, wäre ein verwerflicher Justizirrtum nur gegeben, wenn das erkennende Gericht sowohl bei der ersten prozessualen Tat als auch bei der zweiten Tat sich geirrt hätte.
Denn nur in diesem Fall hätte der Täter in Wirklichkeit überhaupt keinen Mord begangen.
Die Wahrscheinlichkeit eines derartigen doppelten Justizirrtumes ist jedoch denkbar gering.
Irrt die Justiz jedoch nur in einem Fall, so bedeutet dies, daß der Täter tatsächlich zumindest einen Mord begangen hat.

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avantgarde:

1a Gauss und Hungerhahn

 
29.05.02 16:53
hätte ich noch mehr Sterne so wären sie nun auf Eurem KOnto.

Besser kann man die Situation nicht darstellen.

Avantgarde
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Hill:

Wie Angeklagte in die Todeskammern gebracht werden

 
29.05.02 16:54
Wie Angeklagte in die Todeskammern gebracht werden
Von Joseph Tanniru
24. Juni 2000
Anfang des Monats erschien in der Chicago Tribune ein Bericht über die groben Ungerechtigkeiten und juristischen Fehlleistungen in jenen texanischen Gerichtsverfahren, die mit der Verhängung der Todesstrafe endeten. Texas ist der Bundesstaat, in dem mit Abstand die meisten Todesurteile in den USA verhängt werden. Während der vergangenen fünf Jahre hat Texas unter Gouverneur George W. Bush, dem voraussichtlichen Kandidaten der Republikaner für die Präsidentschaftswahlen im November, 135 Menschen hingerichtet. Die jüngste Exekution war jene von Gary Graham. Er wurde gestern hingerichtet, obwohl es unzweifelhaft Beweismaterialien gab, die auf seine Unschuld hinwiesen, und obwohl er kein faires Verfahren erhalten hatte.

In dem Bericht heißt es, viele der 131 Hinrichtungen unter Bush seien "kompromittiert durch unzulängliches Beweismaterial, von der Anwaltsliste gestrichene oder suspendierte Anwälte, schwache Verteidigungsanstrengungen während der Urteilsphase und zweifelhafte psychiatrische Gutachten". Aus den dargelegten Einzelheiten und Fallstudien geht hervor, dass der Staat Texas Menschen tötet, ohne sich übermäßig um Schuld oder Unschuld seiner Opfer zu scheren.

Ein sehr häufiges Merkmal der Fälle texanischer Todeskandidaten ist das Fehlen einer angemessenen oder kompetenten Verteidigung. Die Tribune stellte fest, dass in 43 der 131 Fälle, also etwa einem Drittel, die Verteidigung während der Urteilsphase, in der die Entscheidung über die Todesstrafe fällt, keine Zeugen berief. In weiteren 18 Fällen wurde nur ein Zeuge berufen.

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BRAD PIT:

Auch wenn es in der strafrechlichen Diskussion der

 
29.05.02 17:01
zwischen pro und contra vielfältige Meinungen gibt ist das Endergebnis egal, denn die politischen Gründe gegen die Todesstrafe sind am schwrewiegendsten.
Strafen sind für alle Bewohner eines Staates anwendbar. Der Staat darf nicht die Macht bekommen seinen Bürgern das Leben zu nehmen. Wenn es erst mal in einem Land die Todesstrafe gibt wird es schnell selbstverstänlich mit dem Lenben der Bürger leichtfertiger umzugehen. Im Spiegel-online las ich letzte Woche, dass die USA zugegeben haben Giftgas und radioaktive Strahlung an den eigenen Soldaten auszuprobieren. Was würden wir in Deutschland dazu sagen, wenn das mit unseren Soldaten gemacht würde.
Das gleiche gilt für jede Form von Gewalt durch den Staat. Unterhaltet euch mal mit Leuten die zu Besuch in den USA waren und dort teilweise wegen einfacher Verkehrsdelikte mit der Polizei in Berührung gekommen sind. Mir wurde mehrfach berichtet, dass es da schnell passiert, dass man für eine verbale Auseinandersetzung mit der Polizei über Nacht mit Schwerverbrechern in eine Zelle gesperrt wird, bis man am nächsten Morgen mit Handschellen und Ketten an andere Insassen gekettet vor einen Richter geführt wird. Und das ist wirklich ganz einfachen Touristen passiert, bei einem sogar nur, weil er New York mit einem Bier in der Hand auf offener Strasse getrunken hat.
Das ist die vielgepriesene amerikanische Freiheit.
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vega2000:

Zu spät

 
29.05.02 17:08
Der Mann ist Tod, -also was solls ? Wenn ihr euch deswegen die Köpfe einschlagen wollt, bitte sehr. Ich persönlich finde die Todesstrafe für verabscheuungswürdig, -aber wahrscheinlich nur solange, bis ein direkter Angehöriger von mir umgebracht wird, -wer weiss, wer weiss...
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Hill:

Todesstrafe - Wenn der Staat tötet

 
29.05.02 17:09
Todesstrafe
Wenn der Staat tötet
Nicole Kautenburger  

Die Christen waren der Todesstrafe nicht abgeneigt gewesen und interpretierten sie als Ausdruck des Zorn Gottes über Straftaten, die sich seiner Ordnung widersetzen. Die Christen waren ebenfalls der Ansicht, dass das Böse, das durch den Sündenfall verursacht wurde, auf der Welt existiert und ausgemerzt werden müsste, damit es nicht überhand nimmt.
Außerdem hielten sie zur der Zeit absolut nichts von Menschenwürde. Denn das wahre Menschsein beginnt erst vor Gott.

Als es dann zur Kirchenspaltung kam, stützte Luther die Ansichten über die Todesstrafe mit seiner Zwei-Reich-Lehre:
Im reich Gottes gibt es nur Liebe und Barmherzigkeit, im irdischen Reich solle man aber keine Barmherzigkeit walten lassen und alle Vergehen bestrafen.

Die Katholiken hingegen wollten durch die Todesstrafe die Gesellschaft schützen.

Die ersten Einwände gegen die Todesstrafe wurden in der Zeit der Aufklärung erhoben. Bekannt dafür wurde der Italiener Cesare Beccaria.
Er löste eine Diskussion über die Todesstrafe innerhalb der Kirche aus.

Trotz den entfachten Diskussionen nahmen beide Konfessionen die Todesstrafe hin. Erst heute sind sich einig, dass man die Voraussetzungen für Kriminalität beseitigen muss und dass nur Strafen verhängt werden sollen, die der Wiedereingliederung des Straftäters in die Gesellschaft dienen.

Doch bis dahin blieb das Strafgesetzbuch von Kaiser Karl dem V. noch bis ins 19. Jahrhundert hinein bestehen:

1813 letzte Verbrennung auf dem Scheiterhaufen in Berlin
1838 letzte Kind wurde in England verurteilt (Brandstiftung)
1851 letzte Hinrichtung durch Rädern in Preußen

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Hill:

zur Rückfallquote von Mördern

 
29.05.02 17:27
Die Rückfallquote bei Tötungsdelikten nach ordnungsgemäßer Strafverbüßung beträgt im internationalen Durchschnitt ein bis drei Prozent.

Zitat s. amnesty international: !nein! zur Todesstrafe, weltweit; 1. Auflage, Juli 1993, Seite 6
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prom:

Vorsicht bei möglichem Justizirrtum

 
29.05.02 17:30
In dubio pro reo.
Eindeutiger, bewiesener Mord, dann aber
"Rübe ab".
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BRAD PIT:

@ hill

 
29.05.02 17:31
danke für Deinen substantiierten Beitrag. Vielleicht lesen sich die Befürworter der Todesstrafe das mal genauer durch.  
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TD714788:

@numpsi

 
29.05.02 18:21
Hallo,

war jetzt zwischendurch auch mal unterwegs:
Als Antwort auf Dein letztes Posting: Ja ich war genervt.

Und da ich jetzt nicht mehr genervt bin, bleibe ich sachlich:

Jemand der im Affekt handelt ist nicht grundsätzlich Totschläger
und jemand der einen Totschlag plant ist nicht gleich Mörder.

Die Affekttat ist ein Problem des Vorsatzes bzw. der Schuldfähigkeit.

Ein Totschlag wird zum Mord, wenn bestimmte Mordmerkmale erfüllt sind.
Mörder ist wer
aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst niedrigen Beweggründen,
heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder
um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,
einen Menschen tötet.

Dadurch, daß ein Totschlag "geplant" wurde, ist er noch nicht per se ein Mord. Dazu bedarf es eines der o.g. Mordmerkmale.

Zum Thema Staatskosten:

Straftäter, die eine lebenslange Haftstrafe bekommen, kosten den Steuerzahler viel Geld, weil sie für die Unterbringung und Versorgung aufkommen müssen.

Einwand:
Es ist genau umgekehrt!
Laut der Universität Freiburg kostet die Todesstrafe 3,18 Mio. $ (inklusive  Mehraufwand für Expertengutachten, Ermittlern, längere Verfahren, Unterbringung, Jury, Berufungen, Isolierung im Hochsicherheitstrakt, zusätzliches Wachpersonal, kein Möglichkeit zu arbeiten).
Eine lebenslängliche Haft, ca. 40 Jahre, kostet ca. 516 000 $.

Grüsse,
Tyler Durdan




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prom:

Wenn ein Mörder bei uns arbeitet, dann

 
29.05.02 18:41
fertigt er für einen Minimallohn simples Zeug und
bekommt einen kleinen Lohn ausgezahlt, für den er dann "etwas" kaufen kann.
Was wohl?

Das ist eine Milchmädchenrechnung von engstirnigen Uni-Fachidioten, Tyler Dingsbumms.
Meine 4 Semester Jura haben mir gereicht.
An der Uni lernt man nischt, nur beim Repetitor, der Geld kostet.
Diese Uni-Affen von Professoren, Beamte auf Lebenszeit, sollten endlich
einmal arbeiten, anstatt nur dummes Zeug zu fabrizieren.
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Prof. Moebus:

Na na na,

 
29.05.02 18:45
Vorsicht Student prom!
So werden Sie ein vernünftiges Examen bekommen.
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TD714788:

Prima prom

 
29.05.02 18:45
Hallo,

da hälst Du es jetzt ja genauso wie ich und antwortest endlich mal sachlich.

Glückwunsch !

Grüsse,
Tyler Durdan

P.S. Vielleicht solltest Du noch ein paar Runden um den Schrevenpark drehen.
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prom:

Prof in spe,

 
29.05.02 18:56
ich verdien schon lange (ohne sinnloses Jura-Examen)
ordentlich Knete mit meinen erst 32 Jahren in der Weltstadt Hamburg.
Von meiner ESt-Erklärung kannst Du nur träumen.

@Tyler Durdan, das ist bereits heute morgen um 6:30 Uhr geschehen (14 Runden=19 km),
anschließend ging es in Richtung BAB.

Bis die Tage, Alter
prom

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Boersiator:

Nächste Woche wird im Stadtpark HH gegrillt o.T.

 
29.05.02 19:04
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BizzBabe:

Drei Statements:

 
29.05.02 19:07
1. Aber Auge um Auge und Zahn um Zahn . . in der Bibel steht auch, dass vergeben göttlich ist. Außerdem: Halte auch die andere Wange hin

2. Was ist denn an der Todesstrafe so schlimm?

Zu diesem Statement fällt mir nicht mehr viel ein.

Nur ein Denkbeispiel (weil hier immer so gern die frage "Was würdest du denn tun, wenn deine Tochter vergewaltigt wurde?" angeführt wird):  
Wenn der Staat den Täter tötet, ist das genau so Mord (geplant, heimtückisch, an einem Wehrlosen, aus niederen Beweggründen), als wenn der Vater des Opfers den Täter selbst tötet (und dafür dann selbstverständlich wieder zum Tode verurteilt werden müsste!)

3. Es wird IMMER die Gefahr bestehen, dass Unschuldige hingerichtet werden. Und ein einziger ist schon zuviel.

@AlanG.,  c.webb4, Schnucki, rpz und alle anderen, die (leider vergeblich) versuchen, den Eiferern mit Ethik, Menschlichkeit, Sachlichkeit  oder Ironie zu begegnen: ich stimme euch in allen Punkten zu.  


Bizzi
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infinity2001:

Selbstjustiz ??

 
29.05.02 19:10
Hallo und guten Abend,
ihr hört zwar sonst nicht viel von mir aber momentan ist es ja ganz interessant. Bei ähnlichen Diskussionen im Bekanntenkreis vertrete ich auch immer die Todesstrafe, Justizirrtum hin oder her. Aber ich denke mir auch immer, was würde ich machen, wenn jemand meine momentan 6 jährige Tochter vergewaltigen und umbringen würde (verbrennen, erwürgen, erschlagen etc, also alles das was wir in den letzten 2 Jahren so oft gehört haben).
Ich sage es ganz ehrlich, ich würde die Gerichtsverhandlung abwarten. Der Typ würde bestimmt schuldig gesprochen werden. Nach dem Schuldspruch, so stelle ich mir das vor, würde ich ihn eigenhändig erschießen. Eine Pistole bekommt man ja relativ leicht. Mein Leben wäre sowieso schon zerstört, da würde der Knast dann nicht mehr viel ändern.

grüße Infinity
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I Know:

@avantgarde @hill

 
29.05.02 19:11
danke Hill das Du meine "Behauptungen" (betrifft die Zahlen) belegen konntest

@Avantgarde

Ich weiß diese Tatsachen, da bei uns an der Schule ein Referat über die Todesstrafe gehalten wurde. Die Quellen hab ich mir leider nicht gemerkt... aber Hill hats ja mitlerweile bestätigt.

Grüsse I Know
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29.05.02 19:12
Hab meinen Teil geschrieben, als Deiner noch nicht drin stand. Nur eine Frage, hast du Kinder???
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BizzBabe:

Fragen mit mehr als einem Satzzeichen

 
29.05.02 19:25
beantworte ich grundsätzlich nicht.

Bizzi
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29.05.02 19:42
Hast ja recht. Ist wahrscheinlich zu kompliziert.
Probiere ich es halt noch einmal. Diesmal einfacher: Hast du Kinder?

Grüße
Infinity
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prom:

Merke!

 
29.05.02 19:43
Kieler sind arrogant?
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