Anti-Lemming ist nicht in der Lage zwischen

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Libuda:

Anti-Lemming ist nicht in der Lage zwischen

 
23.03.08 22:10
Geldmarktzinsen und Kapitalmarktzinsen zu unterscheiden - sehr traurig und sehr bescheiden.

Das wollte ich eigentlich auf dem Bärenboard posten, aber da taucht dann die Meldung auf "Stamm-Bären unter sich" und ein Posten ist nicht möglich - sehr traurig und sehr bescheiden, dass man nicht in der Lage ist, sich einer kontroversen Diskussion zu stellen.

Und wahrscheinlich müsst Ihr dieses Posting schnell lesen, denn inzwischen mailen alle Starmmbären, dass dieses Posting zu löschen ist - wiederum sehr traurig und sehr bescheiden.
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Libuda:

Arme Banken

 
24.03.08 14:44
kann man nur sagen.

Oder stehen die Banken nur in einem Park?
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Libuda:

Nach dieser Lekture werden Ihr schnell

 
24.03.08 14:50
erkennen, dass es Mouton vermutlich mit den Banken im Stadtpark zu tun hat.

Verbindlichkeit der IFRS  
]
Mitgliedstaaten der EU: Rechtsverbindlichkeit erlangen die IFRS erst durch ihre Anerkennung ("endorsement") durch die Europäische Kommission. Die EU-Kommission hat mit Verordnung vom 29. September 2003 alle internationalen Rechnungslegungsstandards, die am 14. September 2002 vorlagen, mit Ausnahme von IAS 32 und IAS 39, sowie die entsprechenden Interpretationen übernommen. Diese EU-Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat; damit wurden die Standards automatisch zu nationalem Recht. Die Anerkennung neuer oder überarbeiteter IFRS für die EU erfolgt durch ein besonderes EU-Rechtsetzungsverfahren, der Komitologie. Hierbei legt die Kommission ihren Vorschlag für die Anerkennung (oder Ablehnung) eines IFRS einem Regelungsausschuss (Accounting Regulatory Committee – ARC) vor. Dieser besteht aus Vertretern der Mitgliedstaaten unter Vorsitz der Kommission. Stimmt der Ausschuss dem Anerkennungsvorschlag der Kommission zu, trifft die Kommission die Vorkehrungen für die Anwendung des Rechnungslegungsgrundsatzes in der EU mittels EU-Verordnung.

Nach der Verordnung (EG) Nr.1606/2002 vom 19. Juli 2002 (ABl EG L 243/1 v. 11. September 2002) haben Gesellschaften, die dem Recht eines Mitgliedstaats unterliegen und deren Wertpapiere zum Handel in einem geregelten Markt in einem der Mitgliedstaaten zugelassen sind (kapitalmarktorientierte Unternehmen), ihre konsolidierten Abschlüsse für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2005 beginnen, nach IFRS aufzustellen.

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gogol:

Ich finde es lustig wie ihr euch in den Büchern

 
24.03.08 15:07
der banken auskennt, ich glaube eine bessere gelegenheit haben die nieten von bankmanager schon lange nicht mehr bekommen um ihren leichenkeller auszuräumen, denn im moment fragt doch keiner ernsthaft nach dem grund des minus, alles wird unter suppenkrise verbucht und alle machen mit
irgendwann wird festgelegt, die krise ist beendet und diverse kleinanleger werden aufs neue beschissen
oder wie sah es in japan aus ??
auf unserem Planeten gibt es nur Propheten
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Mouton:

Dann schau mal genau nach

3
24.03.08 15:10
und dann siehst du, dass alle Landesbanken zuerst mal nach HGB bilanzieren bzw. ihre Ausschüttungen nach HGB berechnen. Steht ja auch oben teilweise drin. Und mir gehts hier um die Landesbanken und da bestehen nach HGB erhebliche stilleLasten. Außerdem schon mal was von fair value option nach IFRS gehört? Tschüsschen
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Libuda:

Gogol: Von den Investmentbängstern wurden

 
24.03.08 18:28
Klein- und Großanleger gleichermaßen beschissen. Die sind unsinnige Risiken eingegangen, umd ihre Gehälter zu steigern, müssen dann aber die später von ihnen verursachten Verluste nicht tragen.

Ich gehe nicht davon aus, dass die Banken es selbst schaffen, diese Mechanismus zu ändernt, denn die einen Vorstände sitzen in den Aufsichtsräten der anderen und umgekehrt. Daher bleibt leider nur der Staat zur Entmachtung der Bänkster. Dass dies die Aktionäre tun könnten, wie man in den Zeitungen lesen kann, ist naiv oder von den Bängster gekauft, die ja Journalisten und ganze Redaktionen schmieren, Wahlen finanzieren und vieles mehr.
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gogol:

du machst einen Fehler

 
24.03.08 18:39
+++++++die Kleinanleger haben zu 99% mit ihrem eigennen geld spekuliert++++
auf unserem Planeten gibt es nur Propheten
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pfeifenlümmel:

Bin zwar kein Bilanzfritze wie Mouton,

2
24.03.08 18:58
aber eines dürfte doch wohl klar sein: Die Banken leihen sich gegenseitig kaum Geld. Warum wohl? Weil sie alle wissen, dass noch eine Menge Leichen im Keller liegen!
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Libuda:

Zunächst einmal ist das eine

 
24.03.08 19:37
unbelegte Behauptung, sie leihen sich vielleicht 10% weniger als früher oder vielleicht sind es gar nur 5%.

Aber das ist eigentlich kein Problem. Banken, die Geld übrig haben, legen 5% oder 10% des Geldes, das sie früher auf dem Geldmarkt angelegt haben, bei der Zentralbank an - statt wie bisher auf dem Geldmarkt. Und dort leihen sich andere Banken 5% oder 10% des Geldes, das sie sich bisher vom Geldmarkt geholt haben, bei der Zentralbank.

Was daran so dramatisch sein soll, ist für mich nicht nachvollziehbar. Dass die publicitygeile Journaillie das dann als sensationelle Geldspritzen verkauft - nunja, das ist ihr Geschäft und um die Sache geht es bei solchen Meldungen wohl nicht. Vielleicht kann es auch gar nicht um die Sache gehen, denn viele dieser "Wirtschaftsjournalisten" haben eben lediglich 10 Sylvester bei Prof. Ast in der Baumschule "studiert".
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Potenzial riesig, Aktie günstig!
Libuda:

Langsam dämmert es den Märkten

 
25.03.08 10:26
dass statt Pfeiffellümmels Leichen gigantische Stille Reserven in den Kellern liegen, die durch unsinnig hohe Abschreibungen entstanden sind.

Denn es macht nun einmal keinen Sinn, wenn nur 5% der US-Hypotheken notleidend sind, 40% abzuschreiben.
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25.03.08 10:45
"Joe Sixpack und Lieschen Müller kann es egal sein, wenn hoffentlich einige Bear Stearns-Zocker nicht mehr in New York Porsche fahren können - die sind nun einmal nicht der Nabel der Welt, sondern Lieschen Müller und Joe Sixpack."

Die Realität sieht aber so aus, daß die Investmentbanker weiter Porsche fahren, auch wenn ihr Arbeitgeber pleite ist und Joe Sixpacks Haus unter den Hammer kommt, weil er Zins und Tilgung nicht bezahlen kann. Und bei Lieschen Müller in D. kommt der Aufschwung nie an, weil die Regierung durch Steuern und Abgaben alles einsammelt, was nicht schon die Inflation aufgefressen hat.
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topoderflop:

@ Libuda

 
25.03.08 10:54
du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass jemals eine Aktiengesellschaft "riesige Reserven" hatte und diese nicht in der Bilanz beim Ergebnis eingerechnet waren. warum sollte eine AG durch unnötige Abschreibungen ihren Kurs drücken???
Tut mir leid, aber deine Version hört sich nach "verzweifeltem Bullen" an.

Gruß
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Kritiker:

Ach ja, die Banken !

 
25.03.08 10:58
Bei denen sind die eigenen "Handgranaten" innerhalb explodiert.
Jetzt haben sie eine Krise!
Und blöken, wie ein Kalb, das seine Mutterkuh verloren hat.
Und die ganze Welt soll sich nun nur um die "armen" Banken kümmern und drehen.

Doch, was von den Bären übersehen wird, die Banken produzieren nichts!
Sie hängen sich nur an die Wirtschaft an.
Ist die Wirtschaft im Aufbau 1950 - 1970 werden massig Kredite gebraucht, den Banken geht es gut.
Finanziert sich die Wirtschaft selbst, verdienen die Banken vor allem am Gelddurchlauf.
Sichtbar durch den vielen Schrott, der von ihnen angeboten wird.

Fazit: die Banken sind nicht die Welt, und Geld ist nur ein Zahlungsmittel.
Die Wirtschaft lebt von Produktion, Verteilung und Konsum; darüber noch von Wertschaffung.
Eine Bank ist hierzu nur Hilfsmittel, aber nicht absolut notwendig.

Demnach, die Bankenkrise ist nur durch Geschrei eine Krise, eine globale ist sie nicht.
Neu ist für diese, daß es auch ihnen einst schlecht gehen kann, worüber sie bisher nur gelächelt haben.
Und damit sind die banker psychisch gestört.

Es wird nicht mehr so leicht sein, fremdes Geld unbedenklich zu verramschen. Und das ist jetzt ihr Problem.
Aber es ist nicht das Problem aller Aktionäre! - Kritiker
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DeadFred:

Nachtrag zu Lieschen Müller

 
25.03.08 11:01
Hi ,
eigentlich habe ich in diesem Thread ja nichts zu suchen, hier finde ich nichts um meine Gewinne zu optimieren und verschwende meine Zeit, sei´s drumm, trotzdem mal eine Bemerkung zu Lieschen und Joe:

Lieschen Müller wird  nie auf einen grünen Zweig kommen, weil sie über keine Finanzplanung verfügt und auf die falschen Berater hört. Sie führt keine Steueroptimierung durch und geht die falschen Risiken ein.

Joe hat über seine Verhältnisse gelebt und sich ein Haus auf Raten finanziert die er nicht zahlen kann. Dies ist ein Fehler, dafür muss er zahlen. Es geht mir dabei nicht um Gerechtigkeit sondern um die zwingende Logik...

nur mit der kalten Logik und der Unterdrückung von Gefühlen im Finanzbereich können Joe und Lieschen aus ihrer Opferposition herauskommen.

Eine gute Übung zum Emotionshandling ist aus meiner Sicht das Posten von Bemerkungen bei Ariva. Es ist immer wieder schwer nicht emotional zu werden sondern auf der Ebene zu bleiben die uns alle hier vereint:

Noch mehr Geld in noch kürzerer Zeit zu verdienen

regards

Fred
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Mouton:

Ein Vorgeschmack auf das,

 
25.03.08 13:22
was bei der BayernLB kommen könnte. Wie bereits oben von mir angekündigt, hier erste News von der BayernLB. Nach Libudas Geschreibsel werden hier aber nur gewaltige stille Reserven gebildet. Von Bankenkrise also weit und breit keine Spur.

BayernLB könnte 3,8 Milliarden Euro verlieren – CSU-Chef unter Druck
Bangen und Zittern in München: Die BayernLB könnte nach Berechnungen der Ratingagentur Moody's doppelt so viel Geld durch die Subprime-Krise verlieren wie angekündigt – CSU-Chef Huber muss sich auf neue politische Attacken gefasst machen.

weiter: www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,543234,00.html
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metropolis:

Deadfred

 
25.03.08 13:29
Sorry, wenn du wirklich diese Einstellung hast "Noch mehr Geld in noch kürzerer Zeit zu verdienen" - Genau die hat nämlich in den Chefetagen der Banken dafür gesorgt, dass wir nun mächtig in der Sch...e stecken. Hoffentlich lernst du auf die harte Tour an der Börse wie beknackt dein Spruch ist. Denn leider lernt der Mensch nur duch Schmerz.

Übringens  ist es kein Wunder wenn du nichts für die Gewinnoptimierung bei ARIVA findest. Die endet nämlich meist in Gewinnminimierung. Wer zuviel will, den bestraft der Leben. Also immer schön bescheiden bleiben, dann wird das auch was mit dem Reichtum.
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Mouton:

Noch zur Info

3
25.03.08 13:42
Hierbei handelt es sich um den IFRS-Abschluss. GuV-wirksam werden daher wohl nicht die vollen 3,8 Mrd, da je nach Zuordnung das meiste wohl in die Neubewertungsrücklage fliesst. Erst wenn dann ein Impairment vorliegt, wirds GuV-wirksam und belastet das Ergebnis. Nach HGB werden die Abschreibungen wie oben bereits beschrieben durch die Umwidmung vermieden. Jeder kann sich nun selbst ausrechnen, obs hier stille Lasten oder Stille Reserven gibgt. Ich weiß nur eins, dass die Banken derzeit sehr nervös sind.
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obgicou:

Accounting-Kunstgriffe

 
25.03.08 16:02
gibt's noch mehr als das Umwidmen; in Mode kommt gerade das Ziehen der Fair-Value-Option auf der Passiv-Seite; also das Bewerten von eigenen Verbindlichkeiten/Schulden nicht zu 100 sonderm ihrem aktuellen Marktwert; eigetnlich nicht verwerflich sollte man denken;

das Perverse daran:
Steigt die Wahrscheinlichkeit einer eigenen Pleite, steigen auch die eigenen Credit-Spreads und damit steigt der Dikontierungssatz für die Schuld-Cashflows, daher sinkt der Fair-Value der Schulden und man macht Gewinn; Lehman hat so im letzten Quartal satte 600 Mio eingestrichen; bei 489Mio Quartalsgewinn insgesamt, hat diese Methode also Leham ins Plus gehievt.

globaleconomicanalysis.blogspot.com/2008/...hmans-balance.html
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Contrade 121:

@mouton...

 
25.03.08 16:13
vergiß' nicht zu erläutern, dass die Neubewertungsrücklage das EK der Banken mindert. Somit ist die Variable am Schmilzen, die die notwendige Maße zur Generierung von Neugeschäft benötigt wird. Würden sich alle Banken nach Basel II richten, dann hätten wir erst recht einen Credit-Crunch.

@Libuda - ein bisschen Nachhilfe würde nicht schaden!    
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25.03.08 20:31
Die Leichen fangen an zu stinken und für die Bestattungskosten fehlt das Geld.
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Libuda:

Mam muss nicht jedes Gestammel

 
25.03.08 22:23
von Bank-Azubis im zweiten Lehrjahr, die einen auf Wirtschaftsprüfer machen, kommentieren.

Man muss sich eben nur die Kursentwicklung der meisten Banken von heute ansehen - und das, obwohl nach meiner Meinung Investmentbanken kein nachhaltiges Geschäftsmodell haben. Eines wird aber mehr und mehr klar: Statt Leichen haben die meisten Banken inzwischen durch überdimensionierte Abschreibungen riesige Stille Reserven im Keller liegen, die in den nächsten Monaten und Jahren gigantische außerordentliche Gewinne fabriziernen werden.
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Libuda:

Ursache für diese idiotischen Abscrheibungen

 
25.03.08 22:30
ist eine idiotische Marktgläubigkeit.

Kredite sollte man nach ihren Ausfallwahrscheinlichkeiten bewerten - das ist seit Adam und Eva so gewesen. Bis dann einige Amis ausgeflippt sind und nach Marktpreise gesucht haben, die es für Kredite nun einmal nicht gibt. So sind sie dann auf Indices wie den iTraxx und anderen Unfug gekommen, die mit Kreditausfallwahrscheinlkeiten so wenig zu tun haben wie Nachfrage nach Viagra mit den Preisen von Mobilat.

Resultat sind dann Abschreibungen für Hypotheken in Höhe von 40%, obwohl nur 5% der Kredit notleidend sind, die zudem noch nicht einmal komplett ausfallen, weil daa Grundstück haftet und außerdem die persönliche Haftung gegeben ist. Langsam dämmert es aber einigen doch, dass das so ist.
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3
26.03.08 07:28
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obgicou:

@Libuda

5
26.03.08 09:08

Kredite sollte man nach ihren Ausfallwahrscheinlichkeiten bewerten - das ist seit Adam und Eva so gewesen.

Resultat sind dann Abschreibungen für Hypotheken in Höhe von 40%, obwohl nur 5% der Kredit notleidend sind,


Du scheinst weiterhin zu glauben, daß da auf eine Hypothek, bzw. auf einen Kredit abgeschrieben wird; das ist nicht der Fall; vielmehr wird auf die nach Ausfallwahrscheinlichkeit zerlegten Tranchen, von hunderten Hypotheken abgeschrieben; die BBB-Tranchen fallen i.d.R. bei Ausfällen von 2-6% in den Grundgeschäften komplett aus.
Unter secinfo.com kannst Du zu jedem einzelnen CDO aus den ABX-Indizes die Konditionen, insbesondere die Ausfallregelungen anschauen. Das solltest Du vielleicht mal machen; dann wird Dir klar werden, daß eine BBB-Tranche, die z.B. bei Ausfall von 4,5% der Schuldner 0 Dollar zurückzahlt, nicht mit 95 bewertet sein kann, sondern eher um 15-20.

Ich hatte Dich übrigens schon einmal auf diese Fehleinschätzung hingewiesen:
http://www.ariva.de/Libuda_t318757?pnr=3980273#jump3980273

Natürlich kann man an Gründe glauben, wieso die vorgenommenen Abschreibungen zu hoch sind; aber das sind eher solche wie, "die Regierung wird schon vor oder nach der Wahl die notleidenden Hauseigentümer auslösen", oder "die FED oder die Agencies kaufen irgendwann den ganzen Schrott zu 100 auf".

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Wer an das Geschreibsel von Libuda glaubt

6
26.03.08 09:15
der glaubt wahrscheinlich ebenfalls an die 16 Gebote ;-)))

        1.§Das Finanzsystem ist sicher
        2.§Derivate reduzieren die Volatilität
        3.§Die Chinesen werden im Olympiajahr keine sinkenden Aktienkurse zulassen
        4.§Die BRIC-Staaten haben sich von der Weltwirtschaft abgekoppelt
        5.§Die Amerikaner lieben freie Märkte
        6.§Die Schweizer sind vorsichtig
        7.§Die besten Derivate-Händler kommen aus Frankreich
        8.§Private Equity Firmen tragen zum allgemeinen Wohlstand bei
        9.§Die staatliche gemessene Inflation entspricht der tatsächlichen Teuerung
       10.§Die Banken glauben an die Selbstheilungskräfte der Märkte
       11.§Ratingagenturen handeln nach bestem Wissen und Gewissen
       12.§Manager werden nach Leistung bezahlt
       13.§Alan Greenspan war ein Meister seines Fachs
       14.§Ben Bernanke ebenso
       15.§Staatsfonds sind clevere Investoren
       16.§Hohe Kommissionen bei Hedge-Funds haben ihre Berechtigung
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pfeifenlümmel:

Für Libuda

2
26.03.08 18:35
Geschäftsbericht 2007 der Deutschen Bank
von weissgarnix, 26. März 2008

Die Deutsche Bank veröffentlichte heute ihren Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2007. Sehen wir uns den doch mal ein wenig genauer an:

Ein schneller Blick auf eine Übersicht der wichtigsten Konzernzahlen gegenüber Vorjahr sagt mir: “sieht ja tatsächlich ganz passabel aus”. Erste böse Vorahnungen dann beim Blick in die Konzern G&V: die Position “Zinsen und ähnliche Erträge” liegt brutto um fast 10 Mrd höher als im Vorjahr, netto um immerhin noch rund 1,8Mrd bzw. 24%(!). Wie kann das sein, frage ich mich? Ein Klick auf die entsprechende Randziffer des online-Anhangs und wir wissen bescheid: der Zuwachs resultiert samt und sonders aus Erträgen, die mit zum “fair-value” bewerteten Vermögens- bzw. Schuldenpositionen in Verbindung stehen. So legte die Vermögensseite um fast 7Mrd von 39 auf 46Mrd zu, die Verbindlichkeiten hingegen nur um 1,4Mrd von 22,6 auf 24Mrd. Saldiert ergibt sich somit aus diesem Posten ein isolierter Gewinnzuwachs von 5,6Mrd Euro, sprich das dreifache(!) dessen, was als Zuwachs an Zinserträgen (obige 1,8Mrd) in Summe erwirtschaftet wurde! Entsprechend steigen die “Zinserträge” in Summe denn auch um knapp 17%, die Zinsaufwendungen aber nur um rund 15%, letztere vor allem durch einen überproportionalen Anstieg der gewährten Zinsen auf vergleichsweise “altmodische” Sicht- und Termineinlagen von rund 24%.

Die “Risikovorsorge” stieg um rund 300 auf rund 600Mio, womit netto an “Zinsüberschuss nach Risikovorsorge” noch ein Zuwachs von 1,5Mrd zu verzeichnen war. Hätte man in puncto “Risikovorsorge” nicht eventuell deutlich mehr erwartet? Aber OK, weiter …

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