Die B+S Banksysteme AG hat mit dem kĆ¼rzlich gemeldeten Auftrag die Jahresplanung so gut wie eingetĆ¼tet. Die Aktie ist reif fĆ¼r eine weitere Rallye.
Treue Leser von DER AKTIONĆR kennen die kleine Softwareschmiede B+S Banksysteme bereits gut, die Aktie wurde in der Vergangenheit mehrmals zum Kauf empfohlen. Nach der jĆ¼ngsten Konsolidierung und den guten Meldungen in der letzten Woche dĆ¼rfte sich ein erneuter Einstieg bei dem Nebenwert lohnen.
B+S erstellt und betreibt Standardsoftware-Lƶsungen zur Abwicklung von FinanzgeschƤften bei Banken, Sparkassen und Industrieunternehmen. Mit diesen Lƶsungen ist B+S MarktfĆ¼hrer im Bereich Electronic Banking in Deutschland. Die Produktpalette bietet B+S sowohl als klassisches LizenzgeschƤft als auch als ASP-Modell mit Betrieb im eigenen Rechenzentrum an.
Auftrag sichert fast Jahresplan
Wie das Unternehmen vor wenigen Tagen meldete, verzeichnete B+S alleine im Dezember einen Ordereingang von circa 1,6 Millionen Euro. Dies sind Ć¼ber 15 Prozent des geplanten Umsatzes fĆ¼r das laufende GeschƤftsjahr (zum 30.06.2011) und die BĆ¼cher sind noch lƤngst nicht geschlossen. Unter den Bestellern sind sowohl die Gemeinschaftsrechenzentren der Raiffeisen- und Volksbanken, als auch Privatbanken und Sparkassen zu finden. Der Kommentar von Vorstandschef Wilhelm Berger dazu: "Die AuftrƤge freuen uns natĆ¼rlich sehr und unterstreichen, dass wir den eingeschlagenen Weg erfolgreich fortsetzen kƶnnen. AuĆerdem sind es Signale, dass unsere Kunden mit unseren Softwarelƶsungen sehr zufrieden sind."
Konservative Ziele
B+S hat damit fĆ¼r das erste Halbjahr des GeschƤftsjahres die selbstgesetzten Ziele erreicht und strebt weiterhin eine Ergebnissteigerung auf 20 bis 26 Cent je Aktie an (Vorjahr: 13 Cent). Wobei sich diese Prognose eher als zu konservativ erweisen sollte: Noch im Oktober erklƤrte Berger, dass vom geplanten Umsatz von 10,2 Millionen Euro fĆ¼r das GeschƤftsjahr 2010/11 bereits 8,2 Millionen Euro als gesichert anzusehen seien. FĆ¼r das erreichen des Jahresziels mĆ¼ssten nur noch gut zwei Millionen Euro akquiriert werden - 1,6 Millionen Euro hat die Firma nun geschafft. Es wƤre sehr verwunderlich, wenn im laufenden zweiten Halbjahr nicht noch der kleine Rest oder sogar etwas mehr in die BĆ¼cher gespĆ¼lt wĆ¼rde.
Einen versteckten Hinweis, dass die Planung eher konservativ gehalten ist, gab der Vorstand bereits ab: āUnser GeschƤftsmodell ist extrem hoch skalierbar. Wenn wir nur 10,2 Millionen Euro Umsatz machen, dann werden wir das Ergebnis nach Steuern dank optimaler steuerlicher Unternehmensstruktur knapp verdoppeln kƶnnen, wobei ich bemerken mƶchte, dass es sich hier nicht um eine progressive, sondern eher um eine konservative Planung handelt", so Berger.

Jetzt zugreifen
Die Aktie befindet sich nach der Konsolidierung auf Erholungskurs. Charttechnisch wĆ¼rde sich bei einem Ćberwinden der Widerstandsmarke bei 3,05 Euro ein Kaufsignal ergeben. Spekulative Anleger greifen auf aktuellem Niveau mit Stopp bei 2,50 Euro zu.
Quelle: http://www.deraktionaer.de/xist4c/web/...__searchNewsId_13890789_.htm
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