Rezession oder Aufschwung in den USA?

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Rezession oder Aufschwung in den USA?

 
10.05.02 06:24
Zunächst war es ein V, dann ein U, dann wieder ein V und zuletzt ein W - gemeint ist der von Ökonomen jeweils unterstellte Verlauf der Konjunktur - wobei bislang nur eines sicher ist: die Kurve hat links oben angefangen.

Der derzeit viel diskutierte w-förmige Konjunkturverlauf („double dip“) bezeichnet dabei den doppelten Einbruch der Wirtschaftsleistung, den eine Ökonomie nach einer kurzen Phase der Erholung erfährt. Dabei sind die von Volkswirten unterstellten Ursachen für eine konjunkturelle Erholung jeweils die Grundlage für Aussagen über deren Nachhaltigkeit.

Vertreter der „Double Dip“-Theorie führen verschiedene Erklärungen für ihre Prognose an. So sei mindestens die Hälfte des realen Wachstums des Bruttoinlandsprodukts (BIP) auf Lagerbewegungen zurückzuführen. Im vierten Quartal 2001 waren US-Lagerbestände im Gegenwert von über 35 Millarden Dollar abgebaut worden. Dies habe die amerikanische Wirtschaftsleistung in diesem Zeitraum rund eineinhalb Prozent Wachstum gekostet. Im ersten Quartal des laufenden Jahres mussten die US-Unternehmen die Bestände wieder aufbauen, was dann wesentlich zu einem künstlich hohen BIP-Wachstum von 5,8 Prozent, hochgerechnet auf das Gesamtjahr, geführt habe, der aber schon im zweiten Quartal ausbleibe. Holger Bahr, Voilkswirt bei der DGZ Deka Bank und Gegner der Double-Dip-Theorie, beziffert den Anteil der Lagerbewegungen am BIP des ersten Quartals auf etwa 3,1 Prozent.

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