Der Begriff Transdermal kommt aus dem Lateinischen und lässt sich in seine zwei Bestandteile zerlegen. "Trans" bedeutet so viel wie "durch, hindurch" und "dermal" bezieht sich auf die Haut. Transdermal bedeutet also so viel wie durch die Haut. Hauptanwendungsbereich ist heute die transdermale Applikation durch Pflastersysteme, die je nach Wirkstoff und angestrebten Eigenschaften unterschiedlich aufgebaut sind.
Der Vorteil der transdermalen Applikation bzw. Systeme liegt in der präzisen Steuerung der Wirkstoffaufnahme durch das Pflastersystem, so dass sich die Blutspiegel im Normalfall langsam aufbauen (30 Min. bis 5 Std), lange anhalten (bis zu sieben Tage) und langsam abklingen. Dadurch können auch Wirkstoffe mit einer kurzen Halbwertzeit, die sonst mehrmals täglich eingenommen oder gespritzt werden müssten, sinnvoll angewendet werden. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass der Stoffwechsel, insbesondere durch die Verdauung und die Leberpassage nach der Aufnahme durch den Darm, geringere Auswirkungen auf den Wirkstoffpegel hat und dadurch Über- und Unterdosierungen besser verhindert werden können.Nachteile liegen in möglichen Hautreizungen, wie bei Wundpflastern manchmal herbeigeführt durch den Hautkleber, oder durch den Wirkstoff; auch allergische Reaktionen werden gelegentlich beobachtet.
Der Vorteil der transdermalen Applikation bzw. Systeme liegt in der präzisen Steuerung der Wirkstoffaufnahme durch das Pflastersystem, so dass sich die Blutspiegel im Normalfall langsam aufbauen (30 Min. bis 5 Std), lange anhalten (bis zu sieben Tage) und langsam abklingen. Dadurch können auch Wirkstoffe mit einer kurzen Halbwertzeit, die sonst mehrmals täglich eingenommen oder gespritzt werden müssten, sinnvoll angewendet werden. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass der Stoffwechsel, insbesondere durch die Verdauung und die Leberpassage nach der Aufnahme durch den Darm, geringere Auswirkungen auf den Wirkstoffpegel hat und dadurch Über- und Unterdosierungen besser verhindert werden können.Nachteile liegen in möglichen Hautreizungen, wie bei Wundpflastern manchmal herbeigeführt durch den Hautkleber, oder durch den Wirkstoff; auch allergische Reaktionen werden gelegentlich beobachtet.
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