Sonderlich überraschend kommt die aktuelle Vorsicht des Managers aber nicht. Erst am Mittwoch hatte die Konkurrentin der Unicredit mitgeteilt, in Russland und der Ukraine mehr als fünf Milliarden Euro im Risiko zu haben. Die örtlichen Konzerntöchter kämen auf ausstehende Kredite und fällige Gelder von anderen Banken in Höhe von etwa 1,1 Milliarden Euro. Hinzu kämen Kredite in Höhe von 4 Milliarden Euro, die der Rest des Konzerns in Russland gewährt habe. Von der Summe seien Exportkreditgarantien bereits abgezogen.
Die Kredite an russische Kunden umfassten rund ein Prozent des gesamten Kreditbestands der Intesa Sanpaolo, hieß es weiter. Nach Abzug der Exportkreditgarantien entfielen zwei Drittel der Summe auf erstklassige Kunden aus der Industrie.
Die Intesa-Aktien fielen am Donnerstag bis zum Nachmittag um fünf Prozent und damit deutlich stärker als der europäische Bankenindex Stoxx Europe 600 Banks, der um zwei Prozent nachgab./mis/jcf/men
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