Die Dresdner Semperoper.
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dpa-AFX  |  aufrufe Aufrufe: 126

Teuerung in Sachsen legt erstmals seit Monaten zu

KAMENZ (dpa-AFX) - Die Inflationsrate in Sachsen ist wieder leicht angestiegen. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Landesamtes in Kamenz lag die jährliche Teuerungsrate bei 2,5 Prozent - ein Anstieg um 0,2 Prozentpunkte gegenüber dem Februar. In den Monaten zuvor war die Inflation rückläufig gewesen.

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Teurere Lebensmittel und Dienstleistungen belasten Verbraucher

Deutlich mehr zahlen mussten die Menschen im Vergleich zum März 2024 für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (plus 3,4 Prozent) sowie andere Waren und Dienstleistungen (plus 5,9 Prozent). Auch die Preise für Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe zogen an - sie stiegen um 1,9 Prozent.

Autobesitzer mussten zum Frühlingsbeginn tiefer in die Tasche greifen: Sowohl der Frühjahrs-Check als auch Reinigungen schlugen stärker zu Buche. Eine Fahrt durch die Waschanlage kostete 4,9 Prozent mehr, Reparaturen legten um 7,6 Prozent zu, und auch der Räderwechsel wurde mit einem Plus von 4,7 Prozent teurer. Ein Lichtblick: Die Preise für Kraftstoffe sanken im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Prozent.

Osterreisen günstiger - aber Feinschmecker zahlen drauf

Die Verschiebung der Osterfeiertage in den April machte sich zwar bei Flugreisen bemerkbar - hier sanken die Preise um 8,0 Prozent -, nicht aber bei Pauschalreisen (plus 3,2 Prozent) oder Übernachtungen in Hotels und Gasthöfen (plus 3,4 Prozent).

Wer bereits im März für die Feiertage einkaufte, musste bei bestimmten Produkten deutlich mehr zahlen: Schokolade verteuerte sich um 15,6 Prozent, Bohnenkaffee um 15,4 Prozent und Frucht- sowie Gemüsesäfte um 11,2 Prozent. Preisrückgänge gab es dagegen bei Geflügelfleisch (minus 0,7 Prozent) und tiefgekühltem Fisch und Fischfilet (minus 1,8 Prozent).

Saisonale Effekte treiben Märzpreise nach oben

Gegenüber dem Vormonat Februar stiegen die Verbraucherpreise in Sachsen voraussichtlich um 0,6 Prozent. Haupttreiber waren saisonbedingte Preisanstiege bei Bekleidung und Schuhen (plus 3,8 Prozent) sowie in der Kategorie Freizeit, Unterhaltung und Kultur (plus 0,9 Prozent)./djj/DP/mis

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