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IWF: Zölle belasten Haushaltslage - Staatsschulden steigen

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die gewaltigen Zölle von US-Präsident Donald Trump und entsprechende Vergeltungsmaßnahmen belasten dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zufolge die globale Haushaltslage. Neue Zölle verursachen Angebots- und Nachfrageschocks, schüren Unsicherheit, treiben Finanzierungskosten in die Höhe, erhöhen die Volatilität der Finanzmärkte und schwächen die Wachstumsaussichten, wie es in dem in Washington veröffentlichten IWF-Bericht "Fiscal-Monitor" heißt.

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Der Himmelsglobus vorm Völkerbundpalast in Genf, dem europäischen Hauptsitz der Vereinten Nationen.
Quelle: - pixabay.com:

Weltweit werde ein Anstieg der öffentlichen Schulden um 2,8 Prozentpunkte des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in diesem Jahr erwartet. Damit dürfte die Schuldenquote gemessen an der weltweiten Wirtschaftsleistung bei mehr als 95 Prozent liegen.

"Dieser Aufwärtstrend wird sich wahrscheinlich fortsetzen, sodass die Staatsverschuldung bis zum Ende des Jahrzehnts auf nahezu 100 Prozent des BIP ansteigen und damit das Niveau einer Pandemie übertreffen wird", warnen die IWF-Fachleute. Große Volkswirtschaften wie Brasilien, China, Frankreich, Südafrika, Großbritannien und die Vereinigten Staaten tragen dem IWF zufolge maßgeblich zum Anstieg der weltweiten Staatsverschuldung bei.

Der Schuldenstand könne sogar noch weiter ansteigen, wenn die Einnahmen und die Wirtschaftsleistung aufgrund höherer Zölle und schwächerer Wachstumsaussichten stärker zurückgehen als derzeit prognostiziert. Höhere Zölle könnten zwar kurzfristig zu höheren Einnahmen führen, heißt es in dem Bericht. Dieser Effekt werde aber wahrscheinlich nachlassen, wenn höhere Preise zu sinkenden Importen und einer rückläufigen Produktion führten./nau/DP/jha


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