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Aumann Aktie

Aktie
WKN:  A2DAM0 ISIN:  DE000A2DAM03 US-Symbol:  AUUMF Branche:  Maschinen Land:  Deutschland
12,38 €
+0,18 €
+1,48%
09.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
176,28 Mio. €
Streubesitz
32,94%
KGV
7,16
Dividende
0,22 €
Dividendenrendite
1,80%
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Aumann Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Aumann AG ist ein spezialisierter Maschinen- und Anlagenbauer mit Fokus auf Produktionssysteme für elektrische Antriebe und anspruchsvolle Automobilkomponenten. Das Unternehmen positioniert sich als technologischer Nischenanbieter im Übergang von Verbrennungsmotoren zu Elektromobilität. Aumann verbindet klassischen Sondermaschinenbau mit Automatisierungstechnik, Wickeltechnologie und Prozesskompetenz für die Serienfertigung. Der Konzern ist im regulierten Markt notiert und adressiert vor allem institutionelle und langfristig orientierte Investoren, die auf industrielle Transformation, Elektromobilität und Automatisierung setzen. Im Zentrum stehen hochgradig kundenspezifische Lösungen, eine enge Verzahnung mit den Entwicklungsabteilungen der OEMs sowie langfristige Service- und Modernisierungsbeziehungen.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell der Aumann AG basiert auf der Entwicklung, Konstruktion und Integration schlüsselfertiger Produktionslinien. Die Wertschöpfung umfasst den kompletten Projektzyklus von der Konzeptstudie über das Engineering bis zur Inbetriebnahme beim Kunden. Kern ist die Fähigkeit, komplexe Fertigungsprozesse zu automatisieren und in skalierbare Linien umzusetzen. Aumann erzielt den Großteil seines Geschäfts mit Projektaufträgen von Automobilherstellern und deren Zulieferern, zunehmend aber auch von Industrieunternehmen außerhalb der Automobilbranche. Das Unternehmen erzielt wiederkehrende Erlöse über Serviceleistungen, Modernisierung, Retrofit und Ersatzteile. Ein wesentlicher Treiber des Geschäftsmodells ist die frühe Einbindung in die Produktentwicklung der Kunden, wodurch Prozess-Know-how in die spätere Serienfertigung einfließt. Die Marge hängt stark von Auslastung, Projektmix, Komplexität und dem Anteil standardisierter Module ab. Zyklische Investitionsphasen in der Automobilindustrie wirken sich direkt auf die Projektpipeline aus.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Aumann besteht darin, die industrielle Transformation hin zu elektrifizierten Antrieben und effizienteren Produktionsprozessen mit hochpräzisen, automatisierten Fertigungssystemen zu unterstützen. Das Unternehmen versteht sich als Technologiepartner für OEMs, die ihre Wertschöpfungsketten im Bereich E-Mobility und anspruchsvoller Antriebstechnik neu konfigurieren. Strategisch verfolgt Aumann drei Leitlinien: Erstens die technologische Fokussierung auf Wickel- und Montagetechnik für Elektromotoren und E-Drive-Komponenten, zweitens die vertiefte Internationalisierung in den wichtigsten Automobilregionen und drittens die Erhöhung des Anteils standardisierter Plattformen innerhalb kundenspezifischer Lösungen. Die Unternehmensführung betont einen langfristigen Ansatz mit konservativer Bilanzpolitik, technologischer Spezialisierung und selektivem Wachstum entlang klar definierter Kernkompetenzen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produkt- und Leistungsportfolio von Aumann deckt die gesamte Kette komplexer Produktionsanlagen ab. Zu den zentralen Lösungen gehören automatisierte Fertigungssysteme für elektrische Antriebe, insbesondere für Statoren, Rotoren und komplette E-Motoren. Diese Anlagen kombinieren Wickeltechnologie, Montage, Fügen, Prüfen und End-of-Line-Testing. Daneben liefert Aumann Produktionslinien für klassische Automobilkomponenten wie Schaltgetriebe, Antriebsstränge, Lenksysteme oder Strukturteile. Ergänzt wird das Portfolio durch Handlingsysteme, Automatisierungslösungen, Robotik-Integration und Software für die Liniensteuerung. Dienstleistungen umfassen Projektmanagement, Inbetriebnahme, Schulung, Wartung, Ferndiagnose und Retrofit bestehender Anlagen. Darüber hinaus entwickelt Aumann kundenspezifische Prozesslösungen mit Prototypanlagen und Pilotlinien, um neue Produkte in die Großserienfertigung zu überführen. Die Kombination aus Hardware, Software, Prozess-Know-how und After-Sales-Service bildet den integralen Leistungsumfang.

Business Units und Segmentstruktur

Die Aumann AG berichtet ihr Geschäft im Wesentlichen in zwei Bereichen, die die technologische und marktbezogene Ausrichtung widerspiegeln. Der erste Schwerpunkt liegt traditionell auf Produktionssystemen für klassische Automobilanwendungen, also konventionelle Antriebe und strukturrelevante Komponenten. Der zweite Schwerpunkt adressiert elektrische Antriebe und Elektromobilität, insbesondere Fertigungssysteme für E-Motoren, Hybridantriebe und weitere E-Drive-Komponenten. Innerhalb dieser Segmente gliedert Aumann seine Aktivitäten operativ nochmals nach Standorten und Technologieschwerpunkten, etwa Wickeltechnologie, Montagetechnik oder testintensive End-of-Line-Anwendungen. Die Segmentierung orientiert sich damit sowohl an der Antriebstechnologie als auch an den zugrunde liegenden Kernkompetenzen. Diese Struktur soll Transparenz für Investoren schaffen und die strategische Steuerung des Übergangs von Verbrennungstechnologie zu E-Mobility erleichtern.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

Als spezialisiertes Maschinenbauunternehmen verfügt Aumann über mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale. Zentral ist die Kombination aus tiefgreifender Wickeltechnologie für Elektromotoren, hoher Automatisierungskompetenz und Integrationsfähigkeit komplexer Fertigungsschritte in durchgängige Linien. Die firmenspezifischen Prozessabläufe, Rezepturen und Parametrisierungen stellen einen technologischen Burggraben dar, da sie in langjährigen Projekten gemeinsam mit OEMs entwickelt wurden. Darüber hinaus besitzt Aumann ein spezialisiertes Engineering-Know-how, das in kundenspezifische Anlagen mit hohen Eintrittsbarrieren in Bezug auf Referenzen, Zuverlässigkeit und Qualität mündet. Kundenbindung entsteht durch hohe Umstellungskosten, da Produktionsprozesse, Qualitätssicherung und Lieferketten eng mit den Aumann-Anlagen verzahnt sind. Die Fähigkeit, Prototypen schnell in serientaugliche Produktionslinien zu überführen, verschafft Aumann zudem Vorteile bei Innovationsprojekten im Bereich neuer Antriebsgenerationen.

Wettbewerbsumfeld und Marktposition

Der Wettbewerbsdruck für Aumann ist hoch und heterogen. Im Bereich E-Mobility konkurriert das Unternehmen mit internationalen Spezialisten für Wickel- und Montagetechnik sowie mit großen Automatisierungskonzernen, die ebenfalls auf Elektromotorfertigungssysteme abzielen. Im klassischen Automobilanlagenbau stehen europäische, asiatische und nordamerikanische Maschinenbauer im Wettbewerb, die oft über breitere Portfolios oder stärkere Skaleneffekte verfügen. Zudem versuchen einige OEMs, eigene Fertigungskompetenzen aufzubauen, was einzelne Wertschöpfungsstufen internalisieren kann. Aumann differenziert sich vor allem über Tiefenkompetenz in spezifischen Prozessschritten, hohe Anpassungsfähigkeit und eine starke Fokussierung auf anspruchsvolle Projekte, bei denen Standardlösungen an ihre Grenzen stoßen. Für Investoren ist relevant, dass der Markt konsolidierungsträchtig ist und sich Wettbewerbsvorteile stark aus technologischem Vorsprung, Referenzprojekten und Servicequalität speisen.

Management, Unternehmensführung und Strategieumsetzung

Das Management der Aumann AG verfolgt eine Strategie, die auf technologischer Spezialisierung, selektivem Wachstum und Angebotsfokussierung basiert. Die Unternehmensführung betont die Priorität von Profitabilität und technologischer Relevanz gegenüber reinem Volumenwachstum. Governance-Strukturen mit börsennotiertem Hintergrund erfordern transparente Berichterstattung, Compliance und eine klare Kommunikation der strategischen Stoßrichtungen gegenüber dem Kapitalmarkt. Strategisch setzt das Management auf den Ausbau des Segments Elektromobilität, die Optimierung von Projektmanagement und Risikosteuerung sowie die Verbesserung der Kapazitätsflexibilität, um Konjunkturzyklen im Anlagenbau besser abzufedern. Für konservative Anleger ist von Bedeutung, dass die Unternehmensführung eine langfristige Positionierung als spezialisierter Systemlieferant anstrebt und kurzfristige, stark zyklische Geschäfte nicht priorisiert, sofern sie das technologische Profil verwässern würden.

Branche, Regionen und Markttrends

Aumann ist in einer zyklischen, investitionsgetriebenen Branche tätig, in der Kapitalgüterinvestitionen von Automobilherstellern und Industrieunternehmen entscheidend sind. Die Automobilindustrie durchläuft derzeit einen tiefgreifenden Strukturwandel hin zu Elektromobilität, Software-Defined Vehicle und neuen Fertigungskonzepten. Dieser Wandel führt zu einem erheblichen Bedarf an neuen Produktionsanlagen, erhöht aber zugleich die Planungsunsicherheit. Regional liegt der Schwerpunkt von Aumann in Europa, mit wachsender Bedeutung internationaler Märkte, insbesondere in Asien und Nordamerika, wo wichtige Zentren der Automobil- und Zulieferindustrie angesiedelt sind. Die globale Wettbewerbsdynamik zwingt OEMs zu Effizienzsteigerungen, höherem Automatisierungsgrad und kürzeren Innovationszyklen. Für Unternehmen wie Aumann entstehen Chancen durch neue Plattformen und Modellgenerationen, zugleich aber Risiken durch Investitionsverschiebungen, regionale Förderregime und geopolitische Verwerfungen, die Lieferketten und Standortentscheidungen beeinflussen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Aumann AG hat sich aus einem traditionsreichen Maschinenbauumfeld heraus zu einem spezialisierten Anbieter für Automatisierungs- und Wickeltechnik entwickelt. Historisch stammen wichtige Wurzeln aus dem klassischen Sondermaschinenbau für die Automobilindustrie, insbesondere für Antriebstechnik und mechanische Komponenten. Mit dem Aufkommen der Elektromobilität hat das Unternehmen seine Kompetenzen systematisch in Richtung elektrische Antriebe erweitert und die Wickeltechnologie als Kernkompetenz ausgebaut. Der Börsengang diente dazu, Wachstum und Internationalisierung zu finanzieren, die technologische Basis zu stärken und die Sichtbarkeit am Kapitalmarkt zu erhöhen. Im Zeitverlauf hat Aumann sein Profil von einem breiten Automobilanlagenbauer hin zu einem stärker fokussierten Spezialisten für E-Motoren-Fertigungssysteme geschärft, ohne die Fähigkeit zur Lieferung komplexer Linien für konventionelle Anwendungen vollständig aufzugeben. Diese duale Ausrichtung prägt die aktuelle Transformationsphase.

Besonderheiten und strukturelle Charakteristika

Eine Besonderheit der Aumann AG ist die starke Projektorientierung mit hoher technischer Komplexität und begrenzter Standardisierung, was zu volatileren Auftragseingängen und Ergebnissen führen kann. Gleichzeitig ermöglicht dieser Ansatz differenzierende, margenstärkere Projekte. Die enge Verzahnung mit F&E-Abteilungen der Kunden führt zu langfristigen Entwicklungskooperationen, aber auch zu Abhängigkeiten von wenigen großen Auftraggebern im Automobilsektor. Darüber hinaus ist der Anteil an Ingenieurleistungen und Projektmanagement hoch, wodurch Humankapital, Know-how-Sicherung und Fachkräfteverfügbarkeit strategisch kritisch sind. Technologisch zeichnet sich Aumann durch eine Kombination aus Mechanik, Elektronik, Software und Prozesssimulation aus, was ein interdisziplinäres Profil schafft. Für Anleger ist zudem relevant, dass der Unternehmenswert stark von immateriellem Know-how, Referenzanlagen und langjährigen Kundenbeziehungen abhängt, die sich nur bedingt in der Bilanz widerspiegeln.

Chancen für konservative Anleger

Für konservative, langfristig orientierte Anleger bietet Aumann potenzielle Chancen als fokussierter Profiteur des globalen Trends zur Elektromobilität und zur Automatisierung industrieller Fertigung. Der technologische Schwerpunkt auf Produktionsanlagen für E-Motoren, gepaart mit etablierten Beziehungen zu OEMs und Zulieferern, schafft eine Positionierung in einem strukturellen Wachstumsthema. Gelingt es dem Unternehmen, den Anteil des E-Mobility-Geschäfts weiter auszubauen, Projekte stringent zu steuern und die Kapazitätsauslastung stabil zu halten, könnte sich eine verbesserte Ertragsqualität einstellen. Zusätzliche Chancen ergeben sich, wenn Aumann seine Lösungen in angrenzende Industrien jenseits des Automobilsektors überträgt, etwa in den Bereich industrieller Elektromotoren, Antriebstechnik oder energieeffizienter Anwendungen. Die Spezialisierung und die Fokussierung auf komplexe, wertschöpfungsintensive Anlagen können im Erfolgsfall einen strukturellen Wettbewerbsvorteil sichern.

Risiken und Einschätzung aus konservativer Perspektive

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die bei einer konservativen Anlagestrategie sorgfältig gewichtet werden müssen. Als Anlagenbauer ist Aumann stark von Investitionszyklen und Budgetentscheidungen der Automobilindustrie abhängig, einer Branche mit hoher Volatilität, Preisdruck und disruptiven Veränderungen. Projektgeschäft birgt inhärente Risiken aus Verzögerungen, Kostenüberschreitungen und Abnahmen, die sich auf Margen und Liquidität auswirken können. Die hohe Kundendichte bei wenigen großen OEMs und Zulieferern führt zu Klumpenrisiken, während der technologische Wandel hin zu neuen Antriebskonzepten fortlaufende F&E-Investitionen erfordert. Wettbewerb durch größere, kapitalstärkere Konzerne und durch asiatische Anbieter kann die Preissetzungsmacht begrenzen. Zusätzlich können geopolitische Spannungen, regulatorische Änderungen im Automobilsektor und Währungsschwankungen die Planungssicherheit einschränken. Aus Sicht eines konservativen Anlegers ist Aumann daher ein Titel mit strukturellem Themenschwerpunkt Elektromobilität, aber mit deutlich erhöhtem zyklischen und technologischen Risiko, der eine sorgfältige Beobachtung der strategischen Umsetzung und der Projektqualität verlangt, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung abgeleitet werden sollte.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 12,20 €
Gehandelte Stücke 11.246
Tagesvolumen Vortag 64.994,8 €
Tagestief 12,28 €
Tageshoch 12,50 €
52W-Tief 9,87 €
52W-Hoch 14,66 €
Jahrestief 12,02 €
Jahreshoch 12,50 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Aumann Aktie heute gestiegen?

  • Aumann AG hat einen neuen Auftrag über die Herstellung von Automatisierungslösungen erhalten, der als bedeutend für das Wachstum des Unternehmens angesehen wird.
  • Die Ergebnisse des letzten Quartals zeigen eine positive Umsatzentwicklung, was das Vertrauen in die zukünftige Performance stärkt.
  • Analysten bewerten die Innovationsfähigkeit von Aumann AG als entscheidenden Faktor für den anhaltenden Markterfolg, insbesondere in den Bereichen Elektromobilität und Automatisierung.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 312,35 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 29,34 €
Jahresüberschuss in Mio. 29,45 €
Umsatz je Aktie 21,37 €
Gewinn je Aktie 1,47 €
Gewinnrendite +14,60%
Umsatzrendite +6,89%
Return on Investment +9,05%
Marktkapitalisierung in Mio. 153,74 €
KGV (Kurs/Gewinn) 7,16
KBV (Kurs/Buchwert) 0,76
KUV (Kurs/Umsatz) 0,49
Eigenkapitalrendite +10,66%
Eigenkapitalquote +61,98%

Derivate

Anlageprodukte (62)
Discount-Zertifikate 54
Aktienanleihen 8
Hebelprodukte (53)
Knock-Outs 27
Optionsscheine 18
Faktor-Zertifikate 8

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 2 Jahre
Keine Senkung seit 3 Jahre
Stabilität der Dividende 0,07 (max 1,00)
Ausschüttungs- 14,7% (auf den Gewinn/FFO)
quote 18,7% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -9,09%

Dividenden Historie

Datum Dividende
16.06.2025 0,22 €
19.06.2024 0,20 €
16.06.2023 0,10 €
09.06.2022 0,10 €
07.06.2019 0,20 €
21.06.2018 0,20 €
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 12,20 € +0,99%
12,08 € 09.01.26
Frankfurt 12,12 € +0,33%
12,08 € 09.01.26
Hamburg 11,92 € -0,67%
12,00 € 09.01.26
Hannover 11,92 € -0,67%
12,00 € 09.01.26
München 12,22 € -0,33%
12,26 € 09.01.26
Stuttgart 12,26 € +0,99%
12,14 € 09.01.26
Xetra 12,38 € +1,48%
12,20 € 09.01.26
L&S RT 12,31 € 0 %
12,31 € 13:02
Nasdaq OTC Other 14,20 $ -3,66%
14,74 $ 06.01.26
Tradegate 12,36 € +1,48%
12,18 € 09.01.26
Quotrix 11,90 € -1,33%
12,06 € 09.01.26
Gettex 12,42 € +1,97%
12,18 € 09.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
09.01.26 12,38 139 T
08.01.26 12,20 65 T
07.01.26 12,32 101 T
06.01.26 12,18 60 T
05.01.26 12,10 94 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 12,02 € +3,00%
1 Monat 12,68 € -2,37%
6 Monate 12,00 € +3,17%
1 Jahr 11,18 € +10,73%
5 Jahre 13,50 € -8,30%

Unternehmensprofil Aumann AG

Die Aumann AG ist ein spezialisierter Maschinen- und Anlagenbauer mit Fokus auf Produktionssysteme für elektrische Antriebe und anspruchsvolle Automobilkomponenten. Das Unternehmen positioniert sich als technologischer Nischenanbieter im Übergang von Verbrennungsmotoren zu Elektromobilität. Aumann verbindet klassischen Sondermaschinenbau mit Automatisierungstechnik, Wickeltechnologie und Prozesskompetenz für die Serienfertigung. Der Konzern ist im regulierten Markt notiert und adressiert vor allem institutionelle und langfristig orientierte Investoren, die auf industrielle Transformation, Elektromobilität und Automatisierung setzen. Im Zentrum stehen hochgradig kundenspezifische Lösungen, eine enge Verzahnung mit den Entwicklungsabteilungen der OEMs sowie langfristige Service- und Modernisierungsbeziehungen.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell der Aumann AG basiert auf der Entwicklung, Konstruktion und Integration schlüsselfertiger Produktionslinien. Die Wertschöpfung umfasst den kompletten Projektzyklus von der Konzeptstudie über das Engineering bis zur Inbetriebnahme beim Kunden. Kern ist die Fähigkeit, komplexe Fertigungsprozesse zu automatisieren und in skalierbare Linien umzusetzen. Aumann erzielt den Großteil seines Geschäfts mit Projektaufträgen von Automobilherstellern und deren Zulieferern, zunehmend aber auch von Industrieunternehmen außerhalb der Automobilbranche. Das Unternehmen erzielt wiederkehrende Erlöse über Serviceleistungen, Modernisierung, Retrofit und Ersatzteile. Ein wesentlicher Treiber des Geschäftsmodells ist die frühe Einbindung in die Produktentwicklung der Kunden, wodurch Prozess-Know-how in die spätere Serienfertigung einfließt. Die Marge hängt stark von Auslastung, Projektmix, Komplexität und dem Anteil standardisierter Module ab. Zyklische Investitionsphasen in der Automobilindustrie wirken sich direkt auf die Projektpipeline aus.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Aumann besteht darin, die industrielle Transformation hin zu elektrifizierten Antrieben und effizienteren Produktionsprozessen mit hochpräzisen, automatisierten Fertigungssystemen zu unterstützen. Das Unternehmen versteht sich als Technologiepartner für OEMs, die ihre Wertschöpfungsketten im Bereich E-Mobility und anspruchsvoller Antriebstechnik neu konfigurieren. Strategisch verfolgt Aumann drei Leitlinien: Erstens die technologische Fokussierung auf Wickel- und Montagetechnik für Elektromotoren und E-Drive-Komponenten, zweitens die vertiefte Internationalisierung in den wichtigsten Automobilregionen und drittens die Erhöhung des Anteils standardisierter Plattformen innerhalb kundenspezifischer Lösungen. Die Unternehmensführung betont einen langfristigen Ansatz mit konservativer Bilanzpolitik, technologischer Spezialisierung und selektivem Wachstum entlang klar definierter Kernkompetenzen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produkt- und Leistungsportfolio von Aumann deckt die gesamte Kette komplexer Produktionsanlagen ab. Zu den zentralen Lösungen gehören automatisierte Fertigungssysteme für elektrische Antriebe, insbesondere für Statoren, Rotoren und komplette E-Motoren. Diese Anlagen kombinieren Wickeltechnologie, Montage, Fügen, Prüfen und End-of-Line-Testing. Daneben liefert Aumann Produktionslinien für klassische Automobilkomponenten wie Schaltgetriebe, Antriebsstränge, Lenksysteme oder Strukturteile. Ergänzt wird das Portfolio durch Handlingsysteme, Automatisierungslösungen, Robotik-Integration und Software für die Liniensteuerung. Dienstleistungen umfassen Projektmanagement, Inbetriebnahme, Schulung, Wartung, Ferndiagnose und Retrofit bestehender Anlagen. Darüber hinaus entwickelt Aumann kundenspezifische Prozesslösungen mit Prototypanlagen und Pilotlinien, um neue Produkte in die Großserienfertigung zu überführen. Die Kombination aus Hardware, Software, Prozess-Know-how und After-Sales-Service bildet den integralen Leistungsumfang.

Business Units und Segmentstruktur

Die Aumann AG berichtet ihr Geschäft im Wesentlichen in zwei Bereichen, die die technologische und marktbezogene Ausrichtung widerspiegeln. Der erste Schwerpunkt liegt traditionell auf Produktionssystemen für klassische Automobilanwendungen, also konventionelle Antriebe und strukturrelevante Komponenten. Der zweite Schwerpunkt adressiert elektrische Antriebe und Elektromobilität, insbesondere Fertigungssysteme für E-Motoren, Hybridantriebe und weitere E-Drive-Komponenten. Innerhalb dieser Segmente gliedert Aumann seine Aktivitäten operativ nochmals nach Standorten und Technologieschwerpunkten, etwa Wickeltechnologie, Montagetechnik oder testintensive End-of-Line-Anwendungen. Die Segmentierung orientiert sich damit sowohl an der Antriebstechnologie als auch an den zugrunde liegenden Kernkompetenzen. Diese Struktur soll Transparenz für Investoren schaffen und die strategische Steuerung des Übergangs von Verbrennungstechnologie zu E-Mobility erleichtern.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

Als spezialisiertes Maschinenbauunternehmen verfügt Aumann über mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale. Zentral ist die Kombination aus tiefgreifender Wickeltechnologie für Elektromotoren, hoher Automatisierungskompetenz und Integrationsfähigkeit komplexer Fertigungsschritte in durchgängige Linien. Die firmenspezifischen Prozessabläufe, Rezepturen und Parametrisierungen stellen einen technologischen Burggraben dar, da sie in langjährigen Projekten gemeinsam mit OEMs entwickelt wurden. Darüber hinaus besitzt Aumann ein spezialisiertes Engineering-Know-how, das in kundenspezifische Anlagen mit hohen Eintrittsbarrieren in Bezug auf Referenzen, Zuverlässigkeit und Qualität mündet. Kundenbindung entsteht durch hohe Umstellungskosten, da Produktionsprozesse, Qualitätssicherung und Lieferketten eng mit den Aumann-Anlagen verzahnt sind. Die Fähigkeit, Prototypen schnell in serientaugliche Produktionslinien zu überführen, verschafft Aumann zudem Vorteile bei Innovationsprojekten im Bereich neuer Antriebsgenerationen.

Wettbewerbsumfeld und Marktposition

Der Wettbewerbsdruck für Aumann ist hoch und heterogen. Im Bereich E-Mobility konkurriert das Unternehmen mit internationalen Spezialisten für Wickel- und Montagetechnik sowie mit großen Automatisierungskonzernen, die ebenfalls auf Elektromotorfertigungssysteme abzielen. Im klassischen Automobilanlagenbau stehen europäische, asiatische und nordamerikanische Maschinenbauer im Wettbewerb, die oft über breitere Portfolios oder stärkere Skaleneffekte verfügen. Zudem versuchen einige OEMs, eigene Fertigungskompetenzen aufzubauen, was einzelne Wertschöpfungsstufen internalisieren kann. Aumann differenziert sich vor allem über Tiefenkompetenz in spezifischen Prozessschritten, hohe Anpassungsfähigkeit und eine starke Fokussierung auf anspruchsvolle Projekte, bei denen Standardlösungen an ihre Grenzen stoßen. Für Investoren ist relevant, dass der Markt konsolidierungsträchtig ist und sich Wettbewerbsvorteile stark aus technologischem Vorsprung, Referenzprojekten und Servicequalität speisen.

Management, Unternehmensführung und Strategieumsetzung

Das Management der Aumann AG verfolgt eine Strategie, die auf technologischer Spezialisierung, selektivem Wachstum und Angebotsfokussierung basiert. Die Unternehmensführung betont die Priorität von Profitabilität und technologischer Relevanz gegenüber reinem Volumenwachstum. Governance-Strukturen mit börsennotiertem Hintergrund erfordern transparente Berichterstattung, Compliance und eine klare Kommunikation der strategischen Stoßrichtungen gegenüber dem Kapitalmarkt. Strategisch setzt das Management auf den Ausbau des Segments Elektromobilität, die Optimierung von Projektmanagement und Risikosteuerung sowie die Verbesserung der Kapazitätsflexibilität, um Konjunkturzyklen im Anlagenbau besser abzufedern. Für konservative Anleger ist von Bedeutung, dass die Unternehmensführung eine langfristige Positionierung als spezialisierter Systemlieferant anstrebt und kurzfristige, stark zyklische Geschäfte nicht priorisiert, sofern sie das technologische Profil verwässern würden.

Branche, Regionen und Markttrends

Aumann ist in einer zyklischen, investitionsgetriebenen Branche tätig, in der Kapitalgüterinvestitionen von Automobilherstellern und Industrieunternehmen entscheidend sind. Die Automobilindustrie durchläuft derzeit einen tiefgreifenden Strukturwandel hin zu Elektromobilität, Software-Defined Vehicle und neuen Fertigungskonzepten. Dieser Wandel führt zu einem erheblichen Bedarf an neuen Produktionsanlagen, erhöht aber zugleich die Planungsunsicherheit. Regional liegt der Schwerpunkt von Aumann in Europa, mit wachsender Bedeutung internationaler Märkte, insbesondere in Asien und Nordamerika, wo wichtige Zentren der Automobil- und Zulieferindustrie angesiedelt sind. Die globale Wettbewerbsdynamik zwingt OEMs zu Effizienzsteigerungen, höherem Automatisierungsgrad und kürzeren Innovationszyklen. Für Unternehmen wie Aumann entstehen Chancen durch neue Plattformen und Modellgenerationen, zugleich aber Risiken durch Investitionsverschiebungen, regionale Förderregime und geopolitische Verwerfungen, die Lieferketten und Standortentscheidungen beeinflussen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Aumann AG hat sich aus einem traditionsreichen Maschinenbauumfeld heraus zu einem spezialisierten Anbieter für Automatisierungs- und Wickeltechnik entwickelt. Historisch stammen wichtige Wurzeln aus dem klassischen Sondermaschinenbau für die Automobilindustrie, insbesondere für Antriebstechnik und mechanische Komponenten. Mit dem Aufkommen der Elektromobilität hat das Unternehmen seine Kompetenzen systematisch in Richtung elektrische Antriebe erweitert und die Wickeltechnologie als Kernkompetenz ausgebaut. Der Börsengang diente dazu, Wachstum und Internationalisierung zu finanzieren, die technologische Basis zu stärken und die Sichtbarkeit am Kapitalmarkt zu erhöhen. Im Zeitverlauf hat Aumann sein Profil von einem breiten Automobilanlagenbauer hin zu einem stärker fokussierten Spezialisten für E-Motoren-Fertigungssysteme geschärft, ohne die Fähigkeit zur Lieferung komplexer Linien für konventionelle Anwendungen vollständig aufzugeben. Diese duale Ausrichtung prägt die aktuelle Transformationsphase.

Besonderheiten und strukturelle Charakteristika

Eine Besonderheit der Aumann AG ist die starke Projektorientierung mit hoher technischer Komplexität und begrenzter Standardisierung, was zu volatileren Auftragseingängen und Ergebnissen führen kann. Gleichzeitig ermöglicht dieser Ansatz differenzierende, margenstärkere Projekte. Die enge Verzahnung mit F&E-Abteilungen der Kunden führt zu langfristigen Entwicklungskooperationen, aber auch zu Abhängigkeiten von wenigen großen Auftraggebern im Automobilsektor. Darüber hinaus ist der Anteil an Ingenieurleistungen und Projektmanagement hoch, wodurch Humankapital, Know-how-Sicherung und Fachkräfteverfügbarkeit strategisch kritisch sind. Technologisch zeichnet sich Aumann durch eine Kombination aus Mechanik, Elektronik, Software und Prozesssimulation aus, was ein interdisziplinäres Profil schafft. Für Anleger ist zudem relevant, dass der Unternehmenswert stark von immateriellem Know-how, Referenzanlagen und langjährigen Kundenbeziehungen abhängt, die sich nur bedingt in der Bilanz widerspiegeln.

Chancen für konservative Anleger

Für konservative, langfristig orientierte Anleger bietet Aumann potenzielle Chancen als fokussierter Profiteur des globalen Trends zur Elektromobilität und zur Automatisierung industrieller Fertigung. Der technologische Schwerpunkt auf Produktionsanlagen für E-Motoren, gepaart mit etablierten Beziehungen zu OEMs und Zulieferern, schafft eine Positionierung in einem strukturellen Wachstumsthema. Gelingt es dem Unternehmen, den Anteil des E-Mobility-Geschäfts weiter auszubauen, Projekte stringent zu steuern und die Kapazitätsauslastung stabil zu halten, könnte sich eine verbesserte Ertragsqualität einstellen. Zusätzliche Chancen ergeben sich, wenn Aumann seine Lösungen in angrenzende Industrien jenseits des Automobilsektors überträgt, etwa in den Bereich industrieller Elektromotoren, Antriebstechnik oder energieeffizienter Anwendungen. Die Spezialisierung und die Fokussierung auf komplexe, wertschöpfungsintensive Anlagen können im Erfolgsfall einen strukturellen Wettbewerbsvorteil sichern.

Risiken und Einschätzung aus konservativer Perspektive

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die bei einer konservativen Anlagestrategie sorgfältig gewichtet werden müssen. Als Anlagenbauer ist Aumann stark von Investitionszyklen und Budgetentscheidungen der Automobilindustrie abhängig, einer Branche mit hoher Volatilität, Preisdruck und disruptiven Veränderungen. Projektgeschäft birgt inhärente Risiken aus Verzögerungen, Kostenüberschreitungen und Abnahmen, die sich auf Margen und Liquidität auswirken können. Die hohe Kundendichte bei wenigen großen OEMs und Zulieferern führt zu Klumpenrisiken, während der technologische Wandel hin zu neuen Antriebskonzepten fortlaufende F&E-Investitionen erfordert. Wettbewerb durch größere, kapitalstärkere Konzerne und durch asiatische Anbieter kann die Preissetzungsmacht begrenzen. Zusätzlich können geopolitische Spannungen, regulatorische Änderungen im Automobilsektor und Währungsschwankungen die Planungssicherheit einschränken. Aus Sicht eines konservativen Anlegers ist Aumann daher ein Titel mit strukturellem Themenschwerpunkt Elektromobilität, aber mit deutlich erhöhtem zyklischen und technologischen Risiko, der eine sorgfältige Beobachtung der strategischen Umsetzung und der Projektqualität verlangt, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung abgeleitet werden sollte.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 176,28 Mio. €
Aktienanzahl 14,69 Mio.
Streubesitz 32,94%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Industrie
Branche Maschinen
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+67,06% Weitere
+32,94% Streubesitz

Community-Beiträge zu Aumann AG

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads
Avatar des Verfassers
Katjuscha
Ergänzung
Vorstand hat beschlossen die zurückgekauften Aktien einzuziehen . Damit sind die 12,92 Mio Grundkapital nun offiziell. Cashflow aufgrund working Capital Effekten (20 Mio) , sowie erhöhten Investitionen, Dividendenauszahlung und den Aktienrückkäufen natürlich stark negativ. Sollte sich aber in Q4 wieder relativieren. Ich gehe von offiziell mindestens 135 Mio Netcash am Jahresende aus. Da ich die Pensionsverpflichtungen dazu zähle, sind es dann eher 120-125 Mio Netcash. Abhängig von vermutlich geringeren Umsatzniveau in 2026 und der Frage wie hoch Dividende sein wird, sollte trotzdem der Netcash pro Aktie weiter steigen, wenn auch geringer als bisher.
the harder we fight the higher the wall
Avatar des Verfassers
Pleitegeier 99
Auftragseingang
der wichtigste Indikator für die Zukunft ist hier ja der Auftragseingang, und der ist nun unter 40 mio gefallen im Q2. 2026 müsste eher nochmal um einiges schwächer werden, auch wenn man nicht in rote Zahlen rutschen sollte. https://www.eqs-news.com/de/news/corporate/aumann-mit-soliden-operativen-halbjahrzahlen-2025-und-bestaetigter-prognose/63ddc7c5-b4c9-4688-82a4-6dd9b19f7ac9_de
Avatar des Verfassers
Campari Orange
Von Aumann‘s Hauptkunden konnte nur Stellantis
Fortschritte erzielen lt. aktueller ICCT-Studie. China fährt vor, Europa hinterher. https://theicct.org/wp-content/uploads/2025/06/ID-371-%E2%80%93-GAR-2024-2025_report_final.pdf aktueller Kurs: 12,39 € (L&S, + 0,48 %)
Avatar des Verfassers
Katjuscha
zum Abschluss noch der Chart
Kommentar eigentluch nicht nötig. 11,5-11,8 € wäre für mich die ultimative Kaufzone, die wir vielleicht in den Wochen nach der HV oder erst später nach schlechten Q2 Zahlen sehen könnten. Kurse von 12 € im Q3 könnte der Vorstand dann auch nutzen, um dann ein neues "tender offer" wieder zu 14 € pro Aktie zu offerieren. Dürfte dann wohl wieder komplett zu 10% des Grundkapitals angenommen werden, vor allem falls MBB wieder voll andienen will. Das ist ja auch so ein Thema für sich, welches den Markt verunsichert. Da kommen ja diverse Theorien in Betracht, wieso MBB das so machte. Vielleicht ist es aber auch einfach nur normal, wenn Großaktionäre mal teilweise Kasse machen.
the harder we fight the higher the wall
Avatar des Verfassers
Netfox
Mir geht es gar nicht um die nächsten 4 bis 5
Wochen, sondern um die nächsten 12 Monate und das Kursrisiko für mich nach unten. Bei Aumann befürchtete man doch Schlimmeres für 2024 und 2025. Da gibt es jetzt ein klareres Bild. Die Fakten für 2024 sind klar und die Prognosen 2025 besser als gedacht. Vor 9 Monaten lag der Kurs noch bei fast 19€- die alten ATH kann man natürlich vergessen. Aber bis in die Region um 20€ sehe ich durchaus Potential, falls die Stimmung für Deutschland und Europa sich aufhellen sollte. Wenn dieses Potential jetzt auch Institutionelle sehen sollten, warum sollten sie nicht die jetzt dann wahrscheinlich erhöhte Abgabebereitschaft um 12,40€ wahrnehmen? Immerhin liegt die aktuelle YTD-Performance bei " nur 15%. Ansonsten konnte man doch kaum eine ( für Fonds) wirklich relevante Stückzahl kaufen. Ich glaube ja auch nicht, dass wir deutlich über 12,40 bis Ende April rausgehen. Es ist ja zum Glück nicht wie bei der Compugroup ein Übernahmeangebot, das den Kurs fixiert, sondern ein ARP. Hätte man gesagt, dass man für 15 bis 20 Mio€ Aktien zurückkaufen will, wäre der Kurs vielleicht nicht gleich so angesprungen, aber im Kopf wären als Grenze auch nicht die 12,37€. Beim Kurs von 12€ gibt's für mich nach den Zahlen wenig Risiko nach unten, aber umso mehr Potential nach oben.
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Katjuscha
war zu befürchten, dass die Zolldiskussion heute
zu dem erneuten Test der 10,0 € Marke führt. War aber eh zu erwarten. Bin sehr gespannt was der Vorstand Ende März zu dem ganzen Umfeld sagen wird und wie man darauf reagiert. Ebenso gespannt bin ich darauf wie hoch der Nettocashbestand ist. Der sollte den Aktienkurs absichern.
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eisbaer1
Aumann = dt. Bewertungsirrsinn!
Die Marktbewertung bei Aumann ist für mich eine der krassesten Fehlleistungen der dt. Deppenbörse überhaupt! Mittlerweile liegt die MKAP unter 150 Mio EUR bei einem Nettofinanzguthaben von ca. 110 Mio EUR. Wie verrückt muss man sein, einen operativen Geschäftsbetrieb, der 2024 ca 1,3 EUR EPS erwirtschaftet mit gerade mal 40 Mio EUR zu bewerten? Als Großaktionär würde ich hier jede Aktie aufkaufen, die es gibt und anschließend die Ausschüttung von mehr als 100 Mio EUR nicht betriebsnotwendiger Liquidität beschließen. Die Börse bewertet Auman, als sei die Wachstumsstory E Mobility morgen vorbei, dabei hat sie noch nicht einmal richtig angefangen... In China laufen E Autos schon heute wie Hölle. Wer sagt eigentlich, dass Aumann künftig nicht Chinas Giganten BYD und Geely beliefert? Geelys Absatzwachstum lag 2024 bei über 30% und 2025 sind weitere 30% Absatzplus geplant, wohlgemerkt bei 2,1 Mio Autoverkäufen in 2024, mithin bereits heute mehr als BMW, Mercedes und Audi... BYD hat 2024 bereits die 3 Mio Absatzmarke geknackt... Soviel zu China läuft nicht... unfassbar, wie die dt. Brille die Realität verzerren kann! Der chinesische Autoabsatz ist 2024 deutlich gestiegen, während dt. Hersteller gleichzeitig fette Absatzrückgänge in China hinnehmen mussten. Sprich die Chinesen schmeißen dt. Unternehmen aus ihren Markt. Der Rückschluss von dt. Absatzeinbrüchen auf den Zustand des chinesischen Automarkts ist evident unzulässig! Was also sollte Aumann davon abhalten, ab sofort auch wachstumsstarke chinesische Autokonzerne zu beliefern, statt sich auf aussterbende dt. Dinos zu konzentrieren? Im übrigen steht BMW als einer von Aumanns wichtigsten Kunden im E Mobility Bereich top da! Wofür also wird die Aumann Aktie derart brutal abgestraft, trotz objektiv aberwitzig niedriger Bewertung des operativen Geschäftsbetriebs?
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Campari Orange
@Katjuscha
Wundert mich auch, dass von Aumann noch keine Vorabzahlen da sind. Vllt hat MBB mit Schätzungen für Aumann gearbeitet. Wenn dem so ist, dann wurde mit Sicherheit der Ball flach gehalten. Auf Basis der veröffentlichten Daten von MBB und FW habe ich mal ein wenig gerechnet, um abschätzen zu können, wo Aumann rausgekommen sein könnte. Bei MBB ist laut PM von rd. 1.060 Mio. € Umsatz die Rede, bei FW wird von über 495 Mio. € berichtet.Für Delignit, DTS, Hanke und CT Formpolster gehe ich zusammengenommen von einem Umsatz in einer Range von 265 - 290 Mio. € aus. Daraus errechnet sich als Resultirende ein Umsatz für Aumann in einer Range von MBB 1.060 Mio. € - FW > 495 Mio € - Rest 265 - 285 Mio. € ———————————————— Aumann 280 - 300 Mio. € Wenn die abgegebenen Zahlen und meine Einschätzung einigermaßen stimmen, heißt das, dass Aumann seine Guidance, zuletzt 320 Mio. € mit großer Wahrscheinlichkeit unterschreiten wird. Damit würde auch ein niedrigeres EBITDA und ein niedrigeres EPS einhergehen. In der weiteren Betrachtung hiesse das dann auch, dass in 2025 der Umsatz durch ursprünglich für 2024 vorgesehenen gestützt wird. Wenn es mit neuen Aufträgen einigermaßen läuft, könnte es somit in 2025 gar nicht zu dem erwarteten Umsatzknick kommen. Schlusskurs am Freitag auf Xetra: 10,82 € (- 1,46 %)
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bullybaer
#198
Zulieferer ist eben nicht Zulieferer für Innvestitionsgüter. Auman ist ein Ausrüster. Und wenn die Autobauer anfangen zu sparen, dann sparen sie nicht an den Vormaterialien für ihre Produkte der Zulieferer sondern an den Investitionsgütern. Und letzeres betrifft Aumann. Zudem köntne nach der Krise Preisdruck entstehen... Das kann Aumann noch ganz hart ins Kontor treffen. Sollte Aumann nicht direkt von den unmittelbaren Nachholeffekten ex Virus profitieren, dann wars das für mich mit dem Kurs. Da kaufe ich lieber ein Microsooft. Die profitieren nachhaltig von der Krise durch das Cloudgeschäft und Home Office Lösungen.
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albino
@Katjuscha Aber Aumann hat doch vor ein....
....paar Wochen die Prognose für 2020 bereits drastisch reduziert und trotz drastischer Reduktion der Prognose werden noch grüne Zahlen geschrieben. Wenn man realistischerweitse davon ausgeht, daß das Ergebnis von 2020 noch schlechter ausfallen wird als die ohnehin schon gekappte Prognose kommen wir vielleicht auf eine schwarze Null oder leichte Verluste. Das könnte Aumann mit 50 Mio Cash locker wegstecken. Da fallen mir auf Anhieb ganz viele andere Zulieferer ein, die ein Arsch voller Verbindlichkeiten haben und an dieser Krise wesentlich mehr zu leiden haben werden als Aumann. Diese ganze Corona Krise wird ja auch irgendwann vorüber sein und es werden nur die Unternehmen überleben, die genügend Substanz hatten, um die schweren finanziellen Zeiten zu stemmen. Das Management von Aumann ist nicht erste Sahne, aber die bilanzielle Situation schon.
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Berliner_
Kakuscha
Deswegen DAX +5% Aumann 7,20€ Und die LV warten mit einEr Glattstellung weiter
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Katjuscha
was hilft dir denn das Eigenkapital?
Das Eigenkapital ist eine Passivgröße in der Bilanz. Die hilft dir vielleicht was, wenn das Unternehmen Kredite bekommen will. Aber die braucht Aumann ja nicht. Für die Frage, wie das Unternehmen bewertet wird, ist das Eigenkapital erstmal egal, denn Aumann muss die nächsten Jahre endlich mal höhere Gewinne erwirtschaften. darauf kommts an. Und das ist lange nicht absehbar. Wenn man mit bilanziellen Dingen argumentieren will, dann mit dem Nettocash, der bei Aumann bei um die 50 Mio liegt. Wenn die MarketCap da hinfallen sollte, dann wäre es wirklich ein klarer Kauf. Wobei man dann auch davon ausgehen muss, dass Aumann keine Verluste macht. Viele Jahre hohe Verluste machen, wäre nicht so gut. Wenn der Cash alle ist, hilft dir auch kein 100 Mio Eigenkapital mehr.
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Häufig gestellte Fragen zur Aumann Aktie und zum Aumann Kurs

Der aktuelle Kurs der Aumann Aktie liegt bei 12,38 €.

Für 1.000€ kann man sich 80,78 Aumann Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Aumann Aktie lautet AUUMF.

Die 1 Monats-Performance der Aumann Aktie beträgt aktuell -2,37%.

Die 1 Jahres-Performance der Aumann Aktie beträgt aktuell 10,73%.

Der Aktienkurs der Aumann Aktie liegt aktuell bei 12,38 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -2,37% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Aumann eine Wertentwicklung von 0,16% aus und über 6 Monate sind es 3,17%.

Das 52-Wochen-Hoch der Aumann Aktie liegt bei 14,66 €.

Das 52-Wochen-Tief der Aumann Aktie liegt bei 9,87 €.

Das Allzeithoch von Aumann liegt bei 95,48 €.

Das Allzeittief von Aumann liegt bei 6,62 €.

Die Volatilität der Aumann Aktie liegt derzeit bei 48,25%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Aumann in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 176,28 Mio. €

Insgesamt sind 14,6 Mio Aumann Aktien im Umlauf.

Aumann hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Aumann gehört zum Sektor Maschinen.

Das KGV der Aumann Aktie beträgt 7,16.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Aumann betrug 312.346.000 €.

Die nächsten Termine von Aumann sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Aumann zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 16.06.2025 eine Dividende in Höhe von 0,22 € gezahlt.

Zuletzt hat Aumann am 16.06.2025 eine Dividende in Höhe von 0,22 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 1,80%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Aumann wurde am 16.06.2025 in Höhe von 0,22 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 1,80%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 16.06.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,22 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.