Jüngste Äußerungen von Mitgliedern der US-Notenbank, die sich besorgt über mögliche Folgen der aggressiven US-Zollpolitik für den Arbeitsmarkt zeigten, sorgten am Devisenmarkt nicht für größere Impulse. "Es würde mich nicht überraschen, wenn es künftig zu mehr Entlassungen und einem Anstieg der Arbeitslosenquote kommen würde", sagte Notenbankdirektor Christopher Waller.
In der Nacht zum Freitag äußerte sich auch der Präsident der regionalen Notenbank von Minneapolis, Neel Kashkari, besorgt zum Arbeitsmarkt. Seiner Einschätzung nach sei die Unsicherheit in der Wirtschaft mittlerweile so groß, dass Unternehmen "möglicherweise anfangen, Mitarbeiter zu entlassen", warnte das Fed-Mitglied.
Kurz vor dem Wochenende stehen nur wenige Konjunkturdaten auf dem Programm, die noch für Impulse sorgen könnten. In den USA stehen am Nachmittag Daten zur Konsumlaune und zu den Inflationserwartungen der Verbraucher im Fokus der Anleger.
In Japan hat am Morgen ein unerwartet starker Anstieg der Inflation den Kurs des Yen belastet. Im April legten die Verbraucherpreise im Großraum Tokio ohne Frischwaren im Jahresvergleich um 3,4 Prozent zu und damit so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr. Im März hatte die Jahresrate nur bei 2,4 Prozent gelegen./jkr/jsl/mis
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