Große Erfolge mit KI-Avataren gebe es bislang aber noch nicht, stellte die Forscherin fest. Mit dem Fortschritt bei den Sprachmodellen dürfte die Kommunikation aber immer besser werden. "Bis es Lösungen gibt, die alle Erwartungen erfüllen, wird es aber dauern", sagte Kaiser. Je menschlicher die Avatare aussehen, desto höher würden Ansprüche der Kundinnen und Kunden.
Viele Menschen skeptisch
Die Firma Digital A-Team aus dem baden-württembergischen Waghäusel erstellt KI-Klone zum Beispiel von Handwerkern. Die sollen auf der Internetseite der Firma rund um die Uhr Rede und Antwort stehen können.
"Als erster Schritt in Richtung breiterer Anwendung ist das gut", sagte Kaiser. Ob sich das durchsetzt, bleibe abzuwarten. Viele Menschen seien skeptisch gegenüber Fremdem und Neuem.
Hinzu kämen Fragen des Datenschutzes und möglicher falscher Antworten. Händler wie Kunden müssten sich dessen bewusst sein, sagte die Fachfrau. Auch dürften die Avatare gesellschaftlich und politisch nicht aus der Rolle fallen und müssten Regeln wie das Antidiskriminierungsgesetz beachten./kre/DP/he
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