dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 227

Studie: Mehr junge Leute haben keinen Berufsabschluss

NÜRNBERG (dpa-AFX) - Immer mehr junge Menschen in Deutschland haben keine Berufsausbildung. Die Zahl der 20- bis 34-Jährigen ohne Abschluss sei zwischen 2013 und 2024 um 460.000 auf 1,6 Millionen gestiegen, hat das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) errechnet. Zuerst hatte die "Süddeutsche Zeitung" über die Studie berichtet.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Research-Team arbeitet an einer Statistik (Symbolbild).
Quelle: - ©unsplash.com:

Damit erhöhte sich der Anteil an den nicht qualifizierten Erwerbspersonen in dem Zeitraum um drei Prozentpunkte auf 13 Prozent

- pro Jahr durchschnittlich um 2,5 Prozent.

Diese Entwicklung geht der Studie zufolge zum Teil auf Zuwanderung zurück. Etwa 45 Prozent der jüngeren Geflüchteten aus Afghanistan, Eritrea, dem Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia oder Syrien hatte demnach im vergangenen Jahr keinen beruflichen Abschluss. Bei den unter 35-Jährigen aus EU-Staaten stieg der Anteil seit 2013 kräftig auf mehr als 20 Prozent. Doch auch der Anteil der deutschen Staatsangehörigen ohne Abschluss nahm in den Zeitraum leicht auf knapp 10 Prozent zu./igl/DP/mis


Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend