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Lukaschenko wirft EU Kriegstreiberei vor

KIEW (dpa-AFX) - Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko wirft der Europäischen Union Kriegstreiberei vor. "Brüssel verwandelt die Territorien Polens und der baltischen Staaten systematisch in Ausgangsgebiete für Angriffe über die östlichen Grenzen des Nordatlantikblocks hinaus", sagte Lukaschenko nach Angaben der Staatsagentur Belta in Minsk bei einer Militärparade zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs.

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Das EU-Parlament in Straßburg.
Quelle: - pixabay.com:

Vor allem die Nato-Mitglieder Litauen, Estland und Lettland befürchten nach dem Überfall Moskaus in der Ukraine einen möglichen russischen Angriff und haben entsprechend aufgerüstet. Dazu haben die größeren Nato-Mitglieder dort Truppen stationiert sowie die Luftverteidigung übernommen.

Lukaschenko warf der EU eine Wandlung in einen militärischen Block vor. Mit Blick auf den Sieg der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg sagte er, man habe Europa eine Lektion erteilt, "von der wir dachten, es würde daraus lernen". Jedoch hätten die westlichen Eliten nichts gelernt. "Die Europäische Union, die als politischer und wirtschaftlicher Zusammenschluss gegründet wurde, hat sich in Wirklichkeit in einen totalitären militärisch-politischen Block mit offen revanchistischer Gesinnung verwandelt", sagte der belarussische Präsident.

Lukaschenko gilt als treuer Verbündeter Moskaus. Zu Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine erlaubte er russischen Truppen, von Belarus aus anzugreifen. Nach dem Scheitern dieser Angriffswelle gegen die ukrainische Hauptstadt Kiew haben russische Truppen ihre Angriffe aus Belarus heraus eingestellt./cha/DP/he


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