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Pressestimme: 'Stuttgarter Zeitung' zu Spahn

STUTTGART (dpa-AFX) - "Stuttgarter Zeitung" zu Spahn:

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Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild)
Quelle: - ©unsplash.com:

"Jens Spahn, der als künftiger Fraktionschef gehandelt wird, kennt das Geschäft und ist unter Kollegen bestens vernetzt. Seine Vergangenheit als Minister, wenn auch pandemiebedingt ohne sonderliche Fortune, spricht für Machtinstinkt. Hier beginnen auch schon die Einwände: Aus der Hausmacht an der Spitze der Fraktion könnte eine Gefahr für Friedrich Merz erwachsen. Sein Verhältnis zu Spahn ist nach dessen Konkurrenzkandidatur um den Chefposten in der Partei 2018 nicht unproblematisch. Inhaltlich stehen sie immerhin für den gleichen Kurs: wirtschaftsliberal und konservativ. Loyalität ist allerdings nicht Spahns größte Tugend. So instinktsicher, wie er das Rampenlicht findet, sind nicht alle seine politischen Beiträge. Sein Vorstoß für eine Normalisierung des Umgangs mit der AfD markiert eine Sollbruchstelle für die Zusammenarbeit mit dem sozialdemokratischen Koalitionspartner - und macht ihn auch bei manchen Unionisten verdächtig. Diese Personalie könnte sich als heikel erweisen."/yyzz/DP/he


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