"Sang- und klanglos verschwinden lassen, wie sie gekommen sind, will Kim Jong Un seine um Tausende Krieger dezimierte Truppe aber nicht. Der Weltöffentlichkeit wird mit der Meldung vom erfolgreichen Einsatz klar gemacht, dass die Nordkoreaner jederzeit zur Verfügung stehen, wenn sie gerufen werden. Das muss sich nicht auf Russland beschränken. Warum sollte nicht auch ein Söldnereinsatz zur Aufbesserung der Devisenkonten des Landes möglich sein? Mit diesem Signal zeigt die Kim-Diktatur, dass mit ihr international jederzeit zu rechnen ist. Pjöngjang setzt damit insbesondere Südkorea und Japan permanent unter Druck. Bei jedem neuen Atomversuch müssen sie sich von Seoul bis Tokio fragen: Wann macht Nordkoreas Alleinherrscher womöglich Ernst und zielt auf uns? Kim kann mit dieser Bedrohung nun verschärfen: Er ist nicht mehr allein. Wer sich mit ihm anlegt, muss damit rechnen, dass Kim beim Gegenschlag die Russen mitbringt."/yyzz/DP/he
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