"Die Zollankündigungen treffen die deutsche Wirtschaft nach zwei Rezessionsjahren in einer schwierigen Phase", sagt Deloitte-Chefvolkswirt Alexander Börsch. Er weist allerdings auch auf den vorsichtigen Optimismus in der ersten Hälfte der Umfrage hin, der eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Herbst darstellte.
Die Investitionsbereitschaft ist dagegen gestiegen. Bereits vor dem 2. April zeichnete sich ein Plus ab, das danach sogar noch um einige Prozentpunkte zulegte. "Der Anstieg der Investitionsbereitschaft, der unter den befragten Unternehmen auch nach dem 2. April noch andauert, gibt ebenfalls Grund zu etwas Zuversicht", sagt Börsch. "Dieses Wachstum dürfte nicht zuletzt mit Investitionen in Resilienz und in die Neuaufstellung der Wertschöpfungsketten zusammenhängen."
Die Umfrage lief vom 20. März bis 10. April, 135 Finanzchefs wurden vor den Zollankündigungen am 2. April befragt, 81 danach./ruc/DP/jha
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